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Deutsche Eishockey-Liga

Die Bietigheim Steelers sind auf den Negativlauf in der DEL vorbereitet

Für Bietigheim Steelers kommt Niederlagenserie nicht überraschend – Mentalcoach hilft

Katharina Söhnlein.Foto: Baumann
Katharina Söhnlein. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Die DEL-Saison ist noch jung, doch eines steht schon nach etwas mehr als einem Viertel fest: Gegen die Fischtown Pinguins ist für den Aufsteiger Bietigheim Steelers nichts zu holen. Nach einer 3:10-Klatsche am 20.Oktober mussten die Bietigheimer am Sonntag ein 2:8 bei den Norddeutschen einstecken. Zwar schoss Jalen Smereck bereits nach einer Minute mit seinem ersten Tor für die Steelers die Führung, am Ende wurde es dennoch deutlich. Matt McKnights zwischenzeitliches 2:6 im Schlussdrittel war nur Kosmetik. Nach dem überraschend guten Saisonstart ins Eishockey-Oberhaus war es für die Steelers die sechste Niederlage in Folge.

„Dass so etwas kommt, war von Anfang an klar. Wir müssen ruhig bleiben. Wir sind besser gestartet als erwartet und sind in der Realität angekommen“, sagte Steelers-Geschäftsführer Volker Schoch gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. „Weil wir uns bewusst waren, dass Niederlagenserien kommen werden, arbeiten wir seit August mit einer Mentaltrainerin zusammen.“

Die Sportpsychologin Katharina Söhnlein soll den Spielern helfen, die Niederlagen zu verarbeiten. „Die Mannschaft funktioniert und deshalb werden wir auch wieder Spiele gewinnen“, ist sich Schoch sicher.

Als weitere Maßnahme stünde noch die Vergabe zweier weiterer Ausländerlizenzen offen. Elf dürfen vergeben werden, neun Ausländer stehen bei den Steelers unter Vertrag. Doch damit würde Schoch gerne noch warten, im Idealfall bis Januar, weil dann durch die Olympia-Pause genug Zeit zur Integration bliebe. „Es ist auch ein monetäres Thema, da dürfen wir nicht aus der Verzweiflung heraus handeln.“ Schoch traut seinem Team am Mittwoch gegen Nürnberg den ersehnten Sieg zu.

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