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Eishockey

Eishockey-Erstligist Bietigheim Steelers in der richtigen Spur

Ligaverbleib in der DEL vor Augen – Am Mittwoch Gastspiel in Bremerhaven

Wieder fit: Steelers-Torhüter Sami Aittokallio feierte beim 3:2-Erfolg in Augsburg sein Comeback.Foto: Baumann
Wieder fit: Steelers-Torhüter Sami Aittokallio feierte beim 3:2-Erfolg in Augsburg sein Comeback.Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Eishockey-Erstligist Bietigheim Steelers kann vermutlich schon früher als erwartet die neue Saison im Oberhaus planen – denn am Ligaver-bleib gibt es inzwischen kaum noch Zweifel.

Mit dem Punktgewinn am Freitagabend in Mannheim (3:4 nach Penaltyschießen) und dem 3:2-Erfolg nach Verlängerung am Sonntag in Augsburg hat sich der DEL-Aufsteiger einen Vorsprung von 12 Punkten auf den Abstiegsplatz erarbeitet, den derzeit die Krefeld Pinguine einnehmen.

Bei nur noch sieben ausstehenden Hauptrundenspielen stehen die Chancen also gut, dass die Steelers der Deutschen Eishockey-Liga erhalten bleiben. Es könnte in dieser Saison sogar noch die Krönung mit der Play-off-Qualifikation geben, falls die Schwaben Platz 10 bis zum Schluss verteidigen können.

Naud bleibt zurückhaltend

„Unser Ziel ist der Ligaerhalt, alles was darauf kommt, ist ein Bonus für uns“, blieb Steelers-Trainer Daniel Naud gewohnt sachlich und nüchtern. Doch auch ihm dürften die Auftritte seiner Mannschaft große Freude bereiten.

In Mannheim lobte Adler-Coach Pavel Gross die erste Sturmreihe des Gegners in höchsten Tönen: „Die Reihe mit Sheen, Stretch und Jasper ist eine der besten der Liga.“ Und in Augsburg staunte Naud über die Abgeklärtheit seiner Truppe, die in der Verlängerung den Siegtreffer durch Jalen Smereck feierte: „Wir waren kaltschnäuzig und haben sehr gut verteidigt.“

Mit der Rückkehr von Torhüter Sami Aittokallio nach überstandener Corona-Infektion haben die Steelers nun gemeinsam mit Neuzugang Thomas McCollum zwei stark auftrumpfende Keeper im Kader und sollten für das kommende Mammut-Programm gerüstet sein.

Vollauslastung der Arena

Den Auftakt macht das Gastspiel am Mittwoch beim Tabellensechsten Pinguins Bremerhaven (19.30 Uhr), es folgen sechs Spiele innerhalb von nur zehn Tagen mit dem Hauptrundenfinale am 3. April bei den Eisbären Berlin.

Und beim nächsten Heimspiel am Freitag gegen die Straubing Tigers (19.30 Uhr) dürfen die Steelers nach langer Zeit ihre Arena wieder voll auslasten.

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