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Frankfurt erzwingt mit 5:1-Sieg entscheidendes fünftes Play-off-Spiel um den Halbfinaleinzug

Frankfurt erzwingt mit 5:1-Sieg entscheidendes fünftes Play-off-Spiel um den Halbfinaleinzug

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Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen/Frankfurt. Showdown in der Ege Trans-Arena: Am Samstag um 17 Uhr fällt zwischen den Eishockey-Zweitligisten Bietigheim Steelers und Löwen Frankfurt die Entscheidung um den Halbfinaleinzug. Die Hessen erzwangen gestern mit einem 5:1-Sieg ein fünftes Play-off-Duell und stellten die Serie nach zunächst zwei Niederlagen auf 2:2.

Bietigheim musste ohne den für ein Spiel gesperrten Routinier Matt McKnight und den verletzten Brett Breitkreuz auskommen. Unverändert die Situation zwischen den Pfosten: Torhüter Jimmy Hertel war noch nicht wieder einsatzfähig, Cody Brenner noch angeschlagen und Youngster Leon Doubrawa somit wie zuletzt im Kasten.

Nach der deftigen 2:6-Niederlage am Dienstag auf eigenem Eis zeigten sich die Schwaben gestern verbessert. Bis auf die Anfangsminuten, in denen die Löwen ihre Krallen ausfuhren, beherrschte Bietigheim das erste Drittel und verzeichnete in der 15. Minute die beste Möglichkeit durch Yannick Wenzel, der aber an Frankfurts Keeper Bastian Kucis scheiterte.

Auch im zweiten Drittel taten die Steelers mehr für das Spiel, überzeugten mit gutem Forechecking, doch im Abschluss fehlte manchmal auch das Quäntchen Glück. Es kam, wie es kommen musste: Mit dem zweiten Überzahlspiel gingen die Löwen in der 35. Minute in Führung, als Sebastian Collberg Doubrawa keine Chance ließ.

Im dritten Drittel überschlugen sich die Ereignisse. Collberg erhöhte erneut im Powerplay auf 2:0 (47.), eine Minute später verkürzte Riley Sheen mit seinem sechsten Serientreffer auf 1:2, doch wiederum nur zwei Minuten später stellte Max Faber auf 3:1 für Frankfurt.

Ein weiterer Überzahltreffer durch Martin Buchwieser bescherte den effektiven Löwen in der 55. Minute das 4:1 und als Doubrawa das Eis verlassen hatte, setzte Stephen MacAuley den Schlusspunkt zum 5:1.

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