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Grizzlys Wolfsburg beenden Erfolgsserie der Bietigheim Steelers in der DEL

Ausgehebelt: Rene Schoofs (grünes Trikot) bringt Wolfsburgs Jordan Murray zu Fall.Foto: Baumann
Ausgehebelt: Rene Schoofs (grünes Trikot) bringt Wolfsburgs Jordan Murray zu Fall.Foto: Baumann
Wolfsburg beim 0:4 eine Nummer zu groß für den DEL-Aufsteiger

Bietigheim-Bissingen. Eishockey-Erstligist Bietigheim Steelers wehrte sich nach Kräften, doch keine 24 Stunden nach dem 4:3-Erfolg gegen die Düsseldorfer EG war gegen die Grizzlys Wolfsburg gestern Abend bei der 0:4 (0:0, 0:2, 0:2)-Niederlage vor 2017 Zuschauern in der Ege Trans-Arena kein Kraut gewachsen.

Vor dem ersten Bully wurde Steelers-Kapitän Constantin Braun für sein 700. DEL-Spiel geehrt, anschließend wurden keine Nettigkeiten mehr ausgetauscht.

Mit der starken Serie von vier Siegen in Folge startete Bietigheim selbstbewusst ins Match. Allerdings gegen einen Gegner, gegen den man alle drei bisherigen Saisonspiele verloren hatte und der in diesem Jahr als Titelkandidat gehandelt wird.

Auf Torhüter Tom McCollum kam also wie erwartet jede Menge Arbeit zu, denn die technisch versierten Niedersachsen überzeugten mit viel Scheibenbesitz und Torabschlüssen. Doch die Steelers-Defensive hielt dem Druck im ersten Drittel stand. Für das 0:0 gab es Applaus von den Rängen.

Steelers im Verteidigungsmodus

Die Verteidigungsstrategie der Gastgeber war auch im zweiten Drittel angesagt, denn Wolfsburg schaltete noch mal einen Gang hoch und drängte auf die Führung. Bietigheim setzte vereinzelte Nadelstiche und verpasste in der 26. Minute das mögliche 1:0 durch Alexander Preibisch.

Ab der 30. Minute musste der Aufsteiger einem Rückstand hinterherlaufen, nachdem Anthony Rech aus halbrechter Position für die Grizzlys getroffen hatte. Auf der anderen Seite war immer wieder der Ex-Bietigheimer Dustin Strahlmeier Endstation für die Steelers-Stürmer. Wolfsburg zeigte sich dagegen effektiv und erhöhte in der 38. Minute durch Tyler Gaudet auf 2:0.

Nach nur 17 Sekunden im dritten Drittel war das Spiel mit dem 3:0 durch Gerrit Fauser dann im Prinzip schon entschieden. Mit dem 4:0 in der 59. Minute machte Spencer Machacek endgültig den Deckel drauf.

„30 Minuten lang haben wir gut gespielt und ein 0:0 gehalten. Aber Wolfsburg ist eben auch ein Topteam der Liga“, merkte Steelers-Trainer Daniel Naud an.