Logo

Naud: Spieler sind im Saft und hungrig nach Erfolg

Bietigheim-Bissingen. Eine clever arbeitende Defensive mit einem herausragenden Keeper und eine Offensive mit beeindruckender Effektivität – das war das Merkmal des Eishockey-Zweitligisten Bietigheim Steelers beim 3:0-Auswärtssieg am Sonntag bei den Eispiraten Crimmitschau. Zwei Tage zuvor beim 1:0-Erfolg über den EC Bad Nauheim war noch etwas Sand im Steelers-Getriebe.

„Es war ein Arbeitssieg, das Spiel stand auf Messers Schneide. Aber wir haben immer dran geglaubt, dass wir gewinnen können und die drei Punkte waren gut für die Moral“, merkte Trainer Daniel Naud am Freitagabend an.

In der Tat nahmen die Schwaben den Schwung mit nach Crimmitschau, wo man auf eine Mannschaft traf, die sich nach Nauds Einschätzung „am besten verstärkt hat in der Liga.“ Die Gastgeber entwickelten jede Menge Druck, doch Bietigheim blieb cool, konnte sich auf einen fehlerlos agierenden Torhüter Cody Brenner verlassen (22 abgewehrte Schüsse) und setzte immer wieder Nadelstiche.

Mit Erfolg, wobei Routinier Matt McKnight mit zwei Toren und einer Vorlage einmal mehr seine Klasse demonstrierte. „Auch im letzten Drittel hatten wir noch viel Tempo. Die Spieler sind nach der Quarantäne inzwischen wieder im Saft und hungrig nach Erfolg“, freute sich Naud, dessen Team bereits heute Abend wieder auf dem Prüfstand steht. Als Tabellenfünfter gastieren die Steelers um 19.30 Uhr beim Elften ESV Kaufbeuren, der am Sonntag eine 1:4-Heimniederlage gegen die Kassel Huskies einstecken musste.

Naud hofft, dass ihm bis auf den noch gesperrten Stürmer Riley Sheen wie schon in Crimmitschau wieder der komplette Kader zur Verfügung steht.

Autor: