Logo

Eishockey

Sheens große Show mit drei Penalty-Treffern beim Sieg der Steelers in Bremerhaven

Matchwinner Riley Sheen.
Matchwinner Riley Sheen.

Bietigheim-Bissingen. Bietigheim-Bissingen/Bremerhaven. Am Ende standen zwar 42:9 Torschüsse für Bremerhaven zu Buche, dennoch feierte Eishockey-Erstligist Bietigheim Steelers am Mittwochabend einen 2:1-Sieg nach Penaltyschießen an der Nordseeküste.

Damit dürfte der Aufsteiger nach menschlichem Ermessen mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben und kämpft jetzt sogar um die Play-off-Teilnahme. Zum Matchwinner in Bremerhaven wurde Riley Sheen, der gleich drei Penaltys verwandelte.

Der Auftakt verlief wie gemalt für Bietigheim. Nach 33 Sekunden wurde Riley Sheen nach einem Break nur per Foul am Torabschluss gehindert. Der Toptorjäger der Deutschen Eishockey-Liga nahm die Sache selbst in die Hand und verwandelte den fälligen Penaltyschuss eiskalt gegen Pinguins-Keeper Brendon Maxwell zur 1:0-Führung.

Die Gastgeber zeigten sich jedoch kaum beeindruckt und kamen in der 5. Minute zum 1:1-Ausgleich durch Kapitän Michael Moore, der per Rückhandschlenzer Sami Aittokallio überwand. Bremerhaven hatte zwar mehr vom Spiel, die Steelers verteidigten allerdings zumeist sehr geschickt.

Die Norddeutschen verstärkten im zweiten Drittel den Druck, verzweifelten aber immer wieder am alles überragenden Aittokallio, der eine tolle Vorstellung gab. Seine Vorderleute blockten zudem viele Schüsse und überstanden auch mehrere Unterzahlsituationen schadlos.

Aittokallio musste zwar im dritten Drittel verletzt passen, doch Tom McCollum erwies sich ebenfalls als starker Rückhalt und hielt seinen Kasten sauber. Nach torloser Verlängerung begann dann die große Sheen-Show im Penaltyschießen, als der Kanadier zweimal traf und seinem Team zwei Punkte sicherte. „Wir haben einen tollen Job gemacht“, befand McCollum nach dem Spiel bei Magentasport.

Heimspiele gegen Straubing und Krefeld

Für die Steelers geht es mit zwei Heimspielen weiter, bei denen wieder die volle Auslastung der Ege Trans-Arena mit 4500 Zuschauern erlaubt ist. Am Freitag erwartet der Aufsteiger um 19.30 Uhr die Straubing Tigers mit dem ehemaligen Bietigheimer Trainer Tom Pokel und am Sonntag (17 Uhr, Magentasport und Servus TV) kommt es zum Duell mit dem Tabellenletzten Krefeld Pinguine.

Autor: