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Steelers beißen sich an Kassel die Zähne aus

1:2-Niederlage im ersten Finalspiel der DEL 2 – Zweites Duell am Sonntag um 17 Uhr in Bietigheim

Kassel/Bietigheim-Bissingen. Finalauftakt mit knapper Niederlage für Eishockey-Zweitligist Bietigheim Steelers: In der Best-of-five-Serie unterlag die Mannschaft von Trainer Daniel Naud gestern Abend bei den Kassel Huskies mit 1:2 und hofft jetzt auf den Serienausgleich in Spiel zwei am Sonntag um 17 Uhr in der Ege Trans-Arena.

„Kassel ist noch mal eine andere Nummer“, hatte Bietigheims Routinier Rene Schoofs mit noch mehr Potenzial beim Gegner als in den ersten Play-off-Runden gegen Frankfurt und Freiburg gerechnet.

In der Tat erwiesen sich die Huskies als ein Team, in dem die Balance zwischen Defensive und Offensive gut ausbalanciert war. Robin Just hatte zwar in der 9. Minute die erste Großchance für die Gäste, doch der Treffer fiel auf der anderen Seite. Bei Joel Keussens Schuss zum 1:0 in der 13. Minute war Steelers-Torhüter Leon Doubrawa offenbar die Sicht verdeckt.

Im zweiten Drittel schalteten beide Teams konsequent den Vorwärtsgang ein. Evan Jasper traf den Pfosten (25.), in der 31. Minute kratzte Schoofs den Puck von der Torlinie und in der 35. Minute scheiterte Norman Hauner am starken Huskies-Keeper Gerald Kuhn. Bietigheims Topscorer Riley Sheen verletzte sich anschließend und verließ das Eis Richtung Kabine, kam aber im dritten Drittel wieder.

Mit einem Blitzstart nach 35 Sekunden erhöhte Vincent Saponari auf 2:0 für Kassel. Sheen scheiterte in der 49. Minute mit einem Penaltyschuss und das 1:2 durch Benjamin Zientek kam 42 Sekunden vor Ende zu spät, um noch die Verlängerung zu erzwingen.

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