Logo

Eishockey

Steelers fast komplett in die Play-offs

Zwei Schwergewichte der Deutschen Eishockey-Liga 2 steigen in den Ring: Im Play-off-Viertelfinale kommt es zum Duell zwischen den Bietigheim Steelers und den Löwen Frankfurt, die beide ihre Aufstiegsambitionen angemeldet haben.

Einstimmung auf die Play-offs: Trainer Daniel Naud mit seinen Spielern.Foto: Baumann
Einstimmung auf die Play-offs: Trainer Daniel Naud mit seinen Spielern. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Spiel eins der Best-of-five-Serie beginnt heute Abend um 19.30 Uhr in der Ege Trans-Arena, drei Siege sind nötig, um ins Halbfinale einzuziehen. Gespielt wird im Zwei-Tage-Rhythmus.

„In den Play-offs wird die Uhr wieder auf Null gestellt“, machte Steelers-Geschäftsführer Volker Schoch deutlich, dass die aufgrund von Corona-Fällen bei mehreren Teams vorzeitig beendete Hauptrunde nur noch geringe Aussagekraft über die Favoritenrolle besitzt. Zumal Bietigheim auf Platz vier und Frankfurt auf Platz fünf landete.

Die wichtigste Frage wird sein, in welcher Verfassung sich die Steelers nach der 14-tägigen häuslichen Quarantäne befinden, in die man sich nach dem Derby gegen Heilbronn am Ostersamstag begeben musste, nachdem mehrere Spieler positiv getestet wurden. Die Vorbereitung absolvierten die Spieler bis zum vergangenen Wochenende von zu Hause aus. „Ausgestattet mit Trainingsequipment und teilweise mit unserem Athletiktrainer Fabian Wolbert online in Videoschaltung“, wie Schoch gegenüber den Eishockey News berichtete.

Seit Dienstag trainieren die Spieler fast komplett auf dem Eis, auch die zuletzt verletzten Akteure stehen wieder zur Verfügung – mit Ausnahme von Cody Brenner. „Unser Torhüter fehlt noch“, teilte Trainer Daniel Naud mit, der aber zu den Gründen für den Ausfall keine näheren Angaben machen wollte. Naud: „Wir wollen dem Gegner da keine Hinweise geben.“ Dafür hat sich der Coach festgelegt, wer heute gegen Frankfurt zwischen den Pfosten steht: „Jimmy Hertel spielt, er hat seine Leistungen zuletzt in der Hauptrunde stabilisiert.“

Die Löwen Frankfurt, die 2004 als Frankfurt Lions die DEL-Meisterschaft feierten, schätzt Naud als „sehr kompaktes Team“ ein. „Zwischen den ersten drei Blöcken gibt es kaum Unterschiede.“ Unabhängig vom Ausgang der Play-offs hat Naud und sein Assistent Fabian Dahlem bereits Rückendeckung von der Clubführung erhalten, die die Verträge mit dem Trainerteam vorzeitig verlängert hat. „Da hat man den Kopf frei“, blickt Daniel Naud der Viertelfinalserie mit Vorfreude entgegen.

Autor: