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Steelers holen Stürmer Just zurück

Zweite Neuverpflichtung bei den Steelers nach Kanadier Jasper – 7:5-Sieg bei den Löwen Frankfurt

Robin Just.Foto: Baumann
Robin Just. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Torfestival mit Happy End für die Bietigheim Steelers: Der Eishockey-Zweitligist feierte gestern mit dem 7:5-Erfolg bei den Löwen Frankfurt den dritten Sieg in Folge.

Vor dem Spiel waren die Steelers erneut auf dem Transfermarkt tätig geworden und hatten eine Rückholaktion perfekt gemacht. Nach der Verpflichtung des Kanadiers Evan Jasper sicherte sich Bietigheim die Dienste des 33 Jahre alten Stürmers Robin Just vom Ligakonkurrenten Ravensburg Towerstars.

Just stand bereits von 2012 bis 2017 bei den Steelers unter Vertrag und wurde zweimal Zweitligameister. 2017 wechselte der im slowakischen Bratislava geborene Just nach Ravensburg, wo er 2019 ebenfalls die Meisterschaft feiern konnte.

Steelers-Trainer Daniel Naud freute sich über die Neuverpflichtung: „Robin bringt weitere Qualität und Tiefe in den Kader. Er ist ein sehr mannschaftsdienlicher Spieler, der in der Offensive jede Position einnehmen kann.“

Gegen Frankfurt stand Just mit der Nummer 50 gleich im Kader und spielte an der Seite von Robert Kneisler und Yannick Wenzel. Die erste Sturmreihe zeichnete dann für den Führungstreffer von Jasper verantwortlich, der in der 4.Minute sein erstes Tor im Steelers-Trikot bejubelte.

Auch durch den Ausgleich von Christian Kretschmann (7.) ließen sich die Gäste nicht beirren. Bereits 51 Sekunden später hatte Brett Breitkreuz das 2:1 markiert. Und der Ex-Frankfurter legte nach, startete in der 10. Minute ein Solo, tanzte die Löwen-Abwehr aus und traf zum 3:1.

Frankfurts Alexej Dmitriev rückte im zweiten Drittel mit zwei Toren (26. und 29./Unterzahl) in den Blickpunkt. Auf das 3:3 fand Bietigheim eine schnelle Antwort mit zwei Powerplaytoren durch Jasper (32.) und Matt McKnight (38.). Sechs Sekunden vor der Drittelpause verkürzte Löwen-Kapitän Adam Mitchell bei Überzahl auf 4:5.

Die Steelers blieben auch im dritten Spielabschnitt ihrem System treu. Breitkreuz mit seinem dritten Treffer sorgte in der 44. Minute für das 6:4. Und auch Stephen MacAuleys Anschlusstor zum 5:6 (51.) machte die Gäste nicht nervös. Als Frankfurt seinen Keeper Bastian Kucis vom Eis nahm, machte Norman Hauner mit dem 7:5 den Deckel drauf.

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