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Steelers mit guten Nerven in der Verlängerung

Topspiel beim Verfolger gewonnen, Tabellenführung auf sechs Punkte ausgebaut: Eishockey-Zweitligist SC Bietigheim-Bissingen setzte sich gestern Abend in Frankfurt bei den Löwen mit 5:4 nach Verlängerung durch.

Frankfurt/Bietigheim-Bissingen. Beide Teams gingen vor 4584 Zuschauern mit offenem Visier in das Duell Zweiter gegen Erster. Die Steelers, die weiter auf Justin Kelly und Norman Hauner verzichten mussten, bejubelten in der 19. Minute die Führung im Powerplay durch Verteidiger Dominic Auger.

Im zweiten Spielabschnitt erhöhte Frankfurt den Druck und kam in der 29. Minute mit einem Mann mehr auf dem Eis zum Ausgleich durch Topscorer C.J. Stretch. Als die Steelers nach 32 Minuten gleich zwei Spieler auf der Strafbank sitzen hatten, nutzte Löwen-Stürmer Tyler Gron die Chance zum 2:1. Zwei Minuten später legte Stephan Seeger zum 3:1 nach. Doch die Gäste konterten eiskalt: Benjamin Zientek verkürzte in der 39. Minute auf 2:3 und anschließend bewies Freddy Cabana seinen Torriecher mit dem 3:3-Ausgleich (41.) und der 4:3-Führung (50.). Stretch schoss Frankfurt dann mit dem 4:4 in der 58. Minute in die Verlängerung, in der Shawn Weller den Siegtreffer für die Steelers markierte.

Entscheidung vertagt

Wie gestern bekannt wurde, hat die Deutsche Institution für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS) die Entscheidung in der Frage, ob die Deutsche Eishockey-Liga 2 die Bedingungen für einen Auf- und Abstieg mit der DEL erfüllt hat, in den Januar 2018 verschoben. Die Prüfung des Sachverhaltes und die Zeugeneinvernehmung nahmen deutlich mehr Zeit in Anspruch, teilte die DEL 2 mit. (khu)