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Steelers schauen weiter in alle Richtungen

Deutsche Eishockey-Liga 2 so ausgeglichen wie selten zuvor – Bietigheim heute in Landshut – Am Sonntag Heimspiel gegen Freiburg

Bietigheim-Bissingen. Der Blick auf die Tabelle der Deutschen Eishockey-Liga 2 könnte den Bietigheim Steelers Mut machen, doch auch die Gefahren sind nicht zu unterschätzen.

Bis zum Start der Play-offs Anfang März haben die Steelers noch neun Hauptrundenspiele vor der Brust und die in dieser Form selten erlebte Ausgeglichenheit der Liga könnte dem viermaligen Meister noch zugute kommen.

Auch wenn die Saison mit 19 Siegen und 24 Niederlagen bislang alles andere als nach Wunsch läuft, so beträgt der Rückstand des Tabellenzehnten auf den Vierten aus Frankfurt lediglich vier Punkte. Rang vier wäre gleichbedeutend mit dem direkten Play-off-Einzug und Heimrecht im Viertelfinale.

Andererseits ist auch die Abstiegsrunde weiter ein Thema. Der Vorsprung auf die Lausitzer Füchse beträgt zwar acht Punkte, Weißwasser hat jedoch ein Spiel weniger absolviert als Bietigheim.

Umso wichtiger war der 5:0-Sieg am Sonntag gegen den Tabellenvorletzten Bayreuth Tigers. „Das war die richtige Antwort auf die 2:4-Niederlage am Freitag in Bayreuth“, freute sich Steelers-Coach Marc St. Jean und fügte an: „Es ist schön zu sehen, wenn das Team wieder Selbstvertrauen hat.“ Großen Anteil am Heimsieg hatte Torhüter Stephon Williams, der zuvor auch schon einige Male gewackelt hatte, am Sonntag aber fehlerlos agierte und zum fünften Mal ohne Gegentor blieb.

Aufsteiger EV Landshut, der die Steelers heute Abend um 19.30 Uhr im Stadion am Gutenbergweg erwartet, kämpft auch noch um die Play-off-Qualifikation und setzt dabei mit Leif Carlsson auf einen neuen Trainer, der kürzlich Axel Kammerer abgelöst hat. Zudem holte der Traditionsclub mit Dimitri Pätzold einen DEL-erfahrenen Keeper von den Krefeld Pinguinen.

Im Heimspiel am Sonntag gegen Spitzenreiter Kassel sah Landshut nach 33 Minuten und einer 5:2-Führung schon wie der sichere Sieger aus, doch am Ende stand eine 5:6-Niederlage nach Verlängerung.

Sonntag-Gegner EHC Freiburg (17 Uhr, Ege Trans-Arena) schwebt in dieser Spielzeit auf Wolke sieben. Statt Abstiegskampf wie vor einem Jahr haben sich die Breisgauer auf Platz zwei etabliert und die Play-offs schon fast gebucht. Trainer Peter Russell hat ein Topteam entwickelt, in dem die vier Kontingentspieler Luke Pither, Nick Pageau, Scott Allen und Cam Spiro glänzend eingeschlagen haben.

Danner zurück nach Freiburg

Gestern gaben die Freiburger zudem die Verpflichtung von Simon Danner bekannt, der den DEL-Club Schwenninger Wild Wings mit sofortiger Wirkung verlässt und zu seinem Heimatverein zurückkehrt. Der 33-Jährige, der in dieser Saison verletzungsbedingt erst drei Spiele absolvieren konnte, hat in Freiburg auch bereits einen Vertrag für die kommende Spielzeit unterschrieben.

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