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Eishockey

Steelers spielen gegen Wolfsburg erstmals wieder vor Fans

Ganz neue Töne in der Ege Trans-Arena: Nach einer Saison ohne Fans erhielten die Bietigheimer Steelers nach ihrem DEL-Aufstieg gestern im Testspiel gegen Wolfsburg wieder Unterstützung von den Rängen.

Betrieb vor dem Wolfsburger Tor: Alexander Preibisch und Benjamin Zientek (grüne Trikots, von links) suchen ihre Chance. Foto: Baumann
Betrieb vor dem Wolfsburger Tor: Alexander Preibisch und Benjamin Zientek (grüne Trikots, von links) suchen ihre Chance. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen. Zuschauer waren wieder unbegrenzt zugelassen im ersten Auftritt der Schwaben auf eigenem Eis gegen den Vizemeister der vergangenen DEL-Saison. 1230 Eishockey-Freunde hatten nach der Corona-Zwangspause den Weg in die Arena gefunden und freuten sich über ein lange vermisstes Live-Erlebnis.

Nach der 1:4-Niederlage im ersten Vorbeitungsspiel beim Schweizer Erstligisten HC Ajoie und dem gestrigen 0:3 gegen Wolfsburg steht am Samstag ein weiteres Highlight an, denn dann gastieren um 15Uhr die Adler Mannheim, künftig auch Liga-Konkurrent der Bietigheimer, in der Ege Trans-Arena.

Sechs Neuzugänge, darunter Start-Torhüter Sami Aittokallio, hatte Trainer Daniel Naud gestern aufgeboten, doch die Gäste aus Niedersachsen verpassten dem Aufsteiger eine kalte Dusche mit dem 0:1 nach 27 Sekunden durch Gerrit Fauser. Ein Abwehrfehler der Bietigheimer begünstigte das 2:0 für Wolfsburg in der 10. Minute durch Thomas Reichel.

Die Grizzlys dominierten das Spiel, doch die Steelers blieben mutig und versuchten Akzente zu setzen, auch in Unterzahl. Das wurde von den Fans honoriert. Das zweite Drittel gestalteten die Gastgeber völlig ausgeglichen, doch mit einem Treffer belohnte man sich nicht. Dafür glückte den Grizzlys in der 32. Minute das zu dem Zeitpunkt überraschende 0:3 durch Chris Desousa. Mit diesem Rückstand ging es in die zweite Drittelpause.

Bietigheim wehrte sich auch im Schlussabschnitt nach Kräften, doch selbst in Überzahl wollte den Schwaben kein Treffer gelingen. Wolfsburg verwaltete den Vorsprung routiniert und ließ nichts mehr anbrennen.

Gestern gaben die Steelers bekannt, dass man für die kommende Saison mit dem Süd-Oberligisten ECDC Memmingen Indians einen neuen Kooperationspartner gefunden hat. Torhüter Leon Doubrawa, Verteidiger Jimmy Martinovic und Stürmer Fabjon Kuqi erhalten jeweils eine Förderlizenz für die Indians. Steelers-Geschäftsführer Volker Schoch freut sich auf die Zusammenarbeit: „Mit Memmingen haben wir einen Kooperationspartner, der geografisch günstig für uns liegt und unseren jungen Spielern die Chance auf Eiszeit gibt. In dieser Kooperation sollen unsere jungen Spieler mehr Verantwortung auf dem Eis bekommen und sich weiterentwickeln.“

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