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Deutsche Eishockey-Liga
Steelers-Trainer Daniel Naud: Fans werden bald Siege sehen

Ausgerutscht: Steelers-Neuzugang Teemu Lepaus musste mit Bietigheim zwei Niederlagen verdauen.Foto: Baumann
Ausgerutscht: Steelers-Neuzugang Teemu Lepaus musste mit Bietigheim zwei Niederlagen verdauen.Foto: Baumann
Vom frustrierenden Saisonauftakt des Eishockey-Erstligisten Bietigheim Steelers lässt sich Trainer Daniel Naud nicht herunterziehen: „Wir haben gearbeitet bis zum Ende. Unsere Anhänger werden bald auch Siege sehen.“

Bietigheim-Bissingen. An den beiden ersten Spieltagen der Deutschen Eishockey-Liga war mehr drin für die Schwaben, für die es wie in der Premierensaison einzig und allein um den Ligaverbleib geht. Eine sicher realistische Einschätzung, die von den Verantwortlichen im Ellental schon vor dem ersten Ligaspiel zu vernehmen war.

Die Niederlagen in Bremerhaven (1:3) und gegen Straubing (1:5) waren schmerzhaft, zum größten Teil aber selbstverschuldet. Auf den Punkt gebracht: zu viele Mängel im Defensivverhalten und mangelnde Durchschlagskraft in der Offensive. Naud sah im Heimspiel gegen Straubing „gute 40 Minuten.“ Der Unterschied, so der Steelers-Coach: „Wir haben drei Geschenke verteilt und drei hundertprozentige Chancen ausgelassen.“

Am Ende fehlte Bietigheim etwas die Energie für eine Wende, was auch den Ansetzungen am Wochenende geschuldet war. „Am Freitagabend haben wir in Bremerhaven gespielt, dann die ganze Nacht im Bus gesessen und am Sonntag um 14 Uhr gegen Straubing wieder auf dem Eis gestanden. Das ist ein Fakt und soll keine Ausrede sein“, merkte Naud an.

Die Steelers-Spieler gingen selbstkritisch mit den Niederlagen um. „Wir müssen einfach spielen. Hacke, Spitze, eins zwei drei, das müssen wir lassen, das können wir nicht“, meinte Alexander Preibisch, einer der schnellsten Stürmer in der DEL. Der finnische Neuzugang Michael Kärenen, der in der ersten Sturmreihe an der Seite von Teemu Lepaus und C.J. Stretch spielt, beschrieb seine ersten Eindrücke von der DEL so: „Das ist eine gute Liga, es geht rauf und runter. Da ist mehr Speed als in der finnischen Liga.“

Auf die ersten Eindrücke von Josh Atkinson mussten die Fans am vergangenen Wochenende noch warten. Der kanadische Verteidiger, der zuletzt für Fehervar AV19 gespielt hat, stand nicht im Kader. „Das hat aber keine disziplinarischen Gründe, sondern ist medizinisch bedingt“, antwortete Naud auf entsprechende Fragen.

Am Freitag Heimspiel gegen Ingolstadt

Für die Steelers geht es am Freitagabend (19.30 Uhr, Ege Trans-Arena) mit einem Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt weiter, der mit dem Kanadier Mark French einen neuen Trainer hinter der Bande stehen hat. Am Sonntag kommt es um 19 Uhr in der Mannheimer SAP-Arena zum baden-württembergischen Duell mit den Adlern, die überraschenderweise nach dem Auftaktwochenende noch punktlos dastehen. Das Team von Coach Bill Stewart unterlag Schwenningen mit 1:2 und ging auch in München beim 2:5 leer aus.