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Straffer Spielplan bringt Steelers an ihre Grenzen

Archivbild: Pressefoto Baumann
Archivbild: Pressefoto Baumann

Bietigheim-Bissingen. Sechs Spiele innerhalb von 12 Tagen – ein herausforderndes Programm, das der Spielplan der Deutschen Eishockey-Liga 2 seit vergangenen Freitag für die Bietigheim Steelers bereithält. Mit einem 5:0-Heimsieg gegen die Löwen Frankfurt und einem 6:3-Erfolg bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser hat die Mannschaft von Trainer Daniel Naud einen glänzenden Einstieg gefunden und ist damit erster Verfolger des souveränen Spitzenreiters aus Kassel geworden.

„Wir investieren sehr viel“, stellte Naud fest, der am Freitag Frankfurts Serie von fünf Siegen in Folge unterbrochen hatte. Bereits heute Abend (19.30 Uhr, Eissporthalle Frankfurt) bietet sich den Hessen, die mit Macht den Aufstieg in die DEL anstreben, die Gelegenheit zur Revanche. Am Sonntag schüttelten die Löwen das 0:5 aus den Kleidern und fegten die Ravensburg Towerstars mit 7:1 aus der Arena.

Mit zwei Toren und drei Vorlagen war Frankfurts Stephen MacAulay der bester Scorer des Abends. Die Worte von Löwen-Trainer Franz-David Fritzmeier („In Bietigheim waren wir nicht anwesend, weder körperlich noch geistig“) hatten ihre Wirkung offenbar nicht verfehlt.

In Weißwasser verspielte Bietigheim am Sonntag zwar eine 3:1-Führung, doch im Schlussabschnitt setzte sich die individuelle Klasse der Schwaben durch, die sich zudem auf ein gutes Unterzahlspiel verlassen konnten. „Das haben wir heute gebraucht“, meinte Naud.

Alexander Preibisch, Bietigheims Spezialist bei Unterzahl, markierte das vorentscheidende Tor zum 5:3 nach einem Konter, als Verteidiger Tim Schüle auf der Strafbank saß. Nach dem heutigen Gastspiel in Frankfurt warten in dieser Woche noch zwei weitere Aufgaben auf die Steelers: am Donnerstag beim EV Landshut und am Samstag um 17 Uhr mit dem Heimspiel gegen die Dresdner Eislöwen.

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