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Verbandsliga

Das Derby im Tabellenkeller

Heimerdingen trifft auf Neckarrems – Wenig Berührungspunkte zwischen beiden Teams

Viel Tempo bringt VfB-Angreifer Nesreddine Kenniche laut Heimerdingens Trainer mit.Foto: Baumann
Viel Tempo bringt VfB-Angreifer Nesreddine Kenniche laut Heimerdingens Trainer mit. Foto: Baumann

Heimerdingen/Remseck. Zum Kreisderby bittet am Sonntag um 15 Uhr im Tabellenkeller der Fußball-Verbandsliga-Aufsteiger TSV Heimerdingen den bislang notorisch auswärtsschwachen VfB Neckarrems.

Viele Berührungspunkte gab es zwischen beiden Vereinen in der jüngeren Vergangenheit nicht. „Man kennt sich, aber da steckt keine besondere Brisanz drin“, sagt TSV-Trainer Holger Ludwig.

Sein VfB-Kollege Markus Koch erinnert sich nur mit Mühe an das letzte Aufeinandertreffen. „Das muss zu gemeinsamen Bezirksligazeiten vor über zehn Jahren gewesen sein“, glaubt er. Den TSV hat er aber schon im Vorjahr noch als Landesligist öfter gesehen. „Es ist immer unangenehm, dort zu spielen“, weiß er und nennt „gefährliche Standards“, den „Zusammenhalt in der Mannschaft“ und „mit Michele Ancona und Pascal Coelho zwei gefährliche Angreifer“ als Stärken des Gegners. Umgekehrt stellt Ludwig vor allem „die große Erfahrung des Neckarremser Mittelfelds um Micha-Colin Läubin und Eugenio Del Genio“ heraus. Zudem hätten die beiden VfB-Angreifer Nesreddine Kenniche und Carmine Pescione, mit dem Ludwig einst zusammen bei 08 Bissingen spielte, viel Tempo.

Mit Blick auf die Statistik fällt auf, dass die beiden schwächsten Offensivreihen der Liga aufeinandertreffen. Zudem hat der VfB bislang alle Auswärtsspiele verloren, während den Heimerdingern ihre einzigen beiden Siege zuhause gelangen. Vorteil TSV, könnte man also meinen, doch Ludwig ist skeptisch: „Neckarrems steht in der Tabelle hinten. Solche Gegner lagen uns zuletzt gar nicht.“

Personell sieht es bei beiden recht gut aus. Pero Mamic und Lars Ruckh (beide VfB) sowie Michele Ancona und Murat Öztürk (beide TSV) stehen wieder parat. Vakant ist nur, wer beim TSV das Tor hüten wird. Nachdem bei Stammkeeper Lukas Emmrich nun ein Wadenbeinbruch diagnostiziert wurde, könnte erneut der reaktivierte Michael Grauer aushelfen.

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