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WFV-Pokal

Früher Spielbeginn trübt Freude auf Stadtderby

Fußball-Landesligist SV Germania Bietigheim und Oberligist FSV 08 Bissingen kämpfen im ersten Pflichtspiel-Stadtderby seit langem am heutigen Mittwoch (17.15 Uhr) um den Einzug in das Achtelfinale im württembergischen Verbandspokal. Zeitgleich ist der FV Löchgau in einem Landesliga-Duell bei der SpVgg Satteldorf zu Gast.

Hofft auf viele Zuschauer und eine Überraschung: Germanias Coach Matthias Schmid. Foto: Baumann
Hofft auf viele Zuschauer und eine Überraschung: Germanias Coach Matthias Schmid. Foto: Baumann

Bietigheim-Bissingen/Löchgau. Seit einigen Jahren treffen die beiden Stadtrivalen SV Germania Bietigheim und FSV 08 Bissingen wieder in einem Pflichtspiel aufeinander. Da das Flutlicht am Ellental für den Verband nicht ausreichend war, musste die Verbandspokal-Partie der dritten Runde auf heute um 17.15 Uhr vorverlegt werden. „Die frühe Anstoßzeit wird uns gehörig Zuschauer kosten. Das ist extrem schade für beide Mannschaften“, moniert Germania-Coach Matthias Schmid.

Er sieht die Chancen seines Teams auf eine Überraschung als sehr gering an. „Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen. Dazu müssen wir hinten gut stehen“, meint Schmid. Als Landesligist bekommt es Germania mit einem etablierten Oberliga-Team zu tun, zwei Klassen höher also.

Auf der Gegenseite nimmt Bissingens Trainer Alfonso Garcia die Favoritenrolle an. „Wenn wir von der ersten bis zur letzten Minute zu hundert Prozent konzentriert sind, dann gehen wir auch als Sieger vom Platz“, so Garcia.

Bereits in der Vorbereitung trafen die beiden Mannschaften aufeinander. Der damalige deutliche Bissinger 6:0-Erfolg spielt für beide Coaches nun keinerlei Rolle mehr. Während Garcia aus dem Vollen schöpfen kann, muss Schmid auf Tobias Krüger (beruflich verhindert), Marc Agyemang (gesperrt) und den Langzeitverletzten Demir Januzi verzichten. Zudem plagen Edison Cenaj Knieprobleme.

Vor einer schwierigen Aufgabe steht der FV Löchgau bei der SpVgg Satteldorf, die zuletzt mächtig in Fahrt gekommen ist. In der 2. Runde eliminierte die SpVgg völlig überraschend den Oberligisten Neckarsulmer Sport-Union mit 4:0 und am vergangenen Wochenende stoppte erst ein Gewitter nach 65 Minuten beim Stand von 7:1 gegen TSV Schwaikheim das Team. „Es gilt diese Offensive zu kontrollieren und dann selbst gefährlich zu werden“, betont FVL-Coach Thomas Herbst.

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