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Fußball-Regionalliga
SGV Freiberg ergattert torloses Remis beim KSV Hessen Kassel

Kopfballduell: Joern-Hendrik Starostzik (KSV Hessen Kassel)wird vom Freiberger David Tomic (links) attackiert. Foto: Eibner
Kopfballduell: Joern-Hendrik Starostzik (KSV Hessen Kassel)wird vom Freiberger David Tomic (links) attackiert. Foto: Eibner
Am 4. Spieltag der Fußball-Regionalliga trennte sich am Freitag der SGV Freiberg beim KSV Hessen Kassel mit einem 0:0 (0:0). Die Gäste bleiben so im zweiten Spiel in Folge ohne Niederlage.

Freiberg. Rund fünf Stunden war der SGV gestern auf dem Weg ins Kassel Auestadion unterwegs, es sollte sich jedoch lohnen: Der Aufsteiger ergatterte beim torlosen Aufeinandertreffen erstmals in dieser Runde ein Unentschieden und ist mit vier Punkten in vier Spielen in der vierten Liga angekommen. „Die lange Busfahrt ist uns in der ersten Halbzeit in den Knochen gesteckt“, meinte Freibergs Angreifer Marcel Sökler, „mit etwas Glück schaffen wir aber hier trotzdem einen Sieg.“

Die Freiberger sahen sich zunächst einem Gastgeber gegenüber, der die besseren Chancen hatte: In der zehnten Spielminute hatte der SGV bei einem Kasseler Lattentreffer jedoch Glück und wenig später rettete dann Torhüter Niclas Heilmann glänzend mit einer Fußabwehr, als der Löwen-Neuzugang Noah Jones alleine auf ihn zulief.

Die Gäste konterten jedoch immer wieder gut und hatten durch David Tomic kurz vor der Pause auch ihre beste Möglichkeit, doch der Freiberger Neuzugang verpasste mit einem Schuss von der Strafraumgrenze sein zweites Saisontor.

Nach der Halbzeit hatte der KSV seine dritte Großchancen, doch der Kasseler Kopfball landete knapp neben dem Freiberger Kasten. Danach scheiterte zunächst Marcel Sökler mit einem Fernschuss, ehe auch Tomic aus der Distanz im glänzenden KSV-Keeper Nikolas Gröteke seinen Meister fand. Die bisher noch sieglosen Kasselaner drängten danach, doch richtig gefährlich lief der Aufsteiger sie nie werden. Die Mannschaft von SGV-Cheftrainer Ramon Gehrmann versuchte immer wieder eine Entlastung, doch Söklers Freistoß strich knapp über die Latte. Dann musste der Offensivakteur Tomic verletzt raus, Youngster Mohamed Baroudi kam.

Kein Elfmeter: Freiberg in der Schlussphase mit viel Glück

In der Schlussphase hatten die Gehrmann-Schützlinge zunächst wieder etwas Glück, als der Schiedsrichter bei einer strittigen Strafraumsituation nicht auf Elfmeter entschied. Die Freiberger kamen am Ende sogar noch zu zwei Chancen, doch Sökler und auch Jan Koch verpassen. „Das Ding in der 85. Minute muss ich eigentlich machen, nachdem Yannick Thermann eine gute Hereingabe gebracht hat“, ärgerte sich Sökler über seine Möglichkeit am Ende, die der KSV auf der Linie rettete,. „Es war aber eine geschlossene Mannschaftsleistung von uns, den einen Punkt nehmen wir gerne so mit.“

Die Freiberger empfangen am kommenden Samstag nun in Nöttingen mit den Offenbacher Kickers das nächste Team aus Hessen zum verlegten Heimspiel.

KSK Hessen Kassel: Gröteke – Mißbach, Rakk, Durna (Iksal), Springfeld, Döringer (66. Vesco), Najjer, Mogge (76. Dawid), Brill, Starostzik (64. Kahraman), Jones (66. Fischer).

SGV Freiberg: Heimann – Thermann, Koch, Velagic, Rinaldi (90. Bradara) – Barini (45. Jürgens), Reisig, Kehl-Gomez (90. Koudelka), Cekic (46. Mistl) Tomic (56. Baroudi) – Sökler.

Schiedsrichter: Daniel Greef.

Zuschauer: 1490.