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Tim Schwara lässt Löchgau viermal jubeln

Im Duell der bestplatzierten Kreisvertreter in der Fußball-Landesliga hat sich der FV Löchgau klar mit 4:0 beim TV Pflugfelden durchgesetzt. Leer gingen die ersatzgeschwächten Teams von Germania Bietigheim und SV Kornwestheim aus.

Vierfacher Löchgauer Torschütze Tim Schwara. Foto: Baumann
Vierfacher Löchgauer Torschütze Tim Schwara. Foto: Baumann

Ludwigsburg. „Nicht unser allerbestes Spiel, aber ein sehr abgeklärtes“, urteilte Löchgaus Coach Thomas Herbst nach dem 4:0-Sieg beim TV Pflugfelden. Defensiv sehr stabil präsentierte sich der Tabellendritte und dominierte die Anfangsphase. „Da haben sie uns mit ihren vier Offensivspielern enorm unter Druck gesetzt“, räumte TVP-Trainer Daniel Zmpitas ein, auch wenn er fand, „dass die Niederlage zu hoch ausgefallen ist“. Vor allem fuchste ihn jedoch: „Immer wenn ich das Gefühl hatte, dass wir am Drücker sind, hat Löchgau seine Tore gemacht“. Für diese zeichnete an diesem Nachmittag ausnahmslos FVL-Kapitän und -Torjäger Tim Schwara verantwortlich, der sich mit nun 16 Saisontreffern auf den zweiten Platz der Landesliga-Torjägerliste vorschob. Für Herbst war es vor allem „ein Sieg für den ganzen Verein“, denn da die Spiele der A-Jugend und des Bezirksligateams ausfielen, hatte er plötzlich eine prallgefüllte Bank.

Pflugfelden: Hornek – Potucnik, Dülger, Parlak, Strahl – Delkos, Knauer, Obert (46. Caca) – Stumm (46. Ntarok), Karagiannis (81. Kudic), Scimenes (70. Tepegoez).

Löchgau: Altmann – Gurth, Kühnle, Feufel, Trautwein – Andric (74. Hallimi), Del Genio, Weber (65. Wiens), Yeboah – Schwara (81. Rieger), Falk (74. Gasparro).

Tore: 0:1, 0:2, 0:3, 0:4 Schwara (4., 33., Elfmeter, 40., 74.).

Mit dem „allerletzten Aufgebot“ und „bei katastrophalen Bedingungen“, so Trainer Holger Ludwig, unterlag Germania Bietigheim beim TSV Pfedelbach mit 0:1. In einer ausgeglichenen und chancenarmen Partie rettete Keeper Jens Krüger die Bietigheimer vor der Pause einmal in höchster Not, während auf der anderen Seite sein Bruder Tobias die größte Chance vergab. Nach Wiederanpfiff drückte Pfedelbach, kam aber erst spät zum Tor des Tages (76.), das die Germania die Vorrunde auf einem Abstiegsrang abschließen lässt.

Bietigheim: J. Krüger – Widmann, Ferrara, Hirsch, Macorig – Kainz (83. Torres), Januzi – T. Krüger, Parhizi, Feik (78. Guerrero) – Mastrogiacomo (71. Sprotte). – Tor: 1:0 Steigauf (76.).

Letzteres gilt auch für den SV Kornwestheim, der ebenfalls stark ersatzgeschwächt mit 1:4 bei der SpVgg Satteldorf unterlag. Ganze acht Akteure aus seinem Landesligakader konnte SVK-Coach Sascha Becker aufbieten, der selbst im Tor stand. „Hut ab vor denen, die gespielt haben. Mit der Besetzung ging nicht mehr“, urteilte er. Bis zur Halbzeit hielt das SVK-Rumpfteam beim Stand von 1:1 nach einem Treffer Stefano Nicolazzos das Spiel offen. Nach dem 1:3 (65.) machte sich aber die fehlende Durchschlagskraft bemerkbar.

Kornwestheim: Becker – Schima, M. Wolf, Plitzner, Mutschler (76. Butz) – Koros (85. Müller), Böhl, Stahl, Nicolazzo, Shanmugarajah (59. Neils) – Janzer. – Tore: 1:0 Schmieg (10.), 1:1 Nicolazzo (31.), 2:1 Schmieg (49.), 3:1 Weihbrecht (65.), 4:1 König (88.).

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