Marbach. „Das Ziel des Herbst-Camps ist es, den Kindern die Freude am Fußball näherzubringen und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit zu bieten, gezielt an ihren Fähigkeiten zu arbeiten“, sagt Luciano Adami von AR-Sport am Montag, dem ersten Tag des Camps. Gemeinsam mit dem Medienhaus Ungeheuer + Ulmer hat er die Ferienfreizeit organisiert. Bis Freitag können 30 junge, begeisterte Fußballer im Alter zwischen 6 und 13 Jahren auf dem Sportgelände des FC Marbach ihr Können unter Beweis stellen.
„Auf dem Plan stehen viele fußballspezifische Inhalte wie Technik, Passen, Schießen und Mannschaftsspiele. Wir versuchen, die Kinder viel spielen zu lassen“, sagt Adami. Was nie zu kurz kommen dürfe, sei der Wettbewerbscharakter: „Dieses Jahr sind nur Jungs in dem Camp – und sie messen sich jetzt schon sehr.“ Oft verstehen sich die Teilnehmer so gut, dass während der Freizeiten viele neue Freundschaften entstehen, berichtet der Inhaber des Sportfachgeschäfts AR-Sport aus Asperg.
Vorbilder wie Messi, Ronaldo und Mbappé
Der neunjährige Liam ist fast schon ein Routinier im Fußball-Camp – er ist bereits zum fünften Mal dabei. „Ich wünsche mir, dass ich wieder vieles dazulerne und besser im Fußball werde“, sagt er. Liam, der in der E2 beim SV Germania Bietigheim kickt, hat im Camp schon viele neue Freundschaften geschlossen. Das sei mit ein Grund, warum er immer so gerne herkomme. Vorbilder habe er einige wie etwa Messi, Ronaldo, Mbappé, Führich oder Undav.
Weder kühle Temperaturen noch Wind und Regen bremsen die Motivation der jungen Sportler. Mit Begeisterung wird zunächst in der Solarhalle gekickt, gedribbelt und geschossen. Besonders Leo lässt sich von dem Herbstwetter nicht beirren – am Morgen will er unbedingt draußen spielen, selbst im strömenden Regen. Und tatsächlich erfüllt sich sein Wunsch noch, als am Nachmittag die Sonne hervorbricht und alle das Spiel im Freien genießen können.
Die Trainer Paul Oexle (17) und Tobias Scholz (20) betreuen die ganze Woche die Rasselbande. Tobias , der den Jahrgang 2017 beim TSV Asperg coacht, kennt die Camps noch gut aus seiner Kindheit: „Ich war früher immer dabei und kenne Luciano daher auch schon lange“, sagt der angehende Abiturient des Friedrich-List-Gymnasiums Asperg. Seit 2007 organisiert Adami die Camps mit – so viele, dass er längst den Überblick verloren hat. Was ihn immer wieder motiviert? „Die Begeisterung der Kinder zu sehen und ihnen während des Camps ein unvergessliches Erlebnis zu bereiten.“



