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Handball

Rückschlag für die SG BBM im EHF-Cup

Ludwigsburg. Die Bietigheimer Handballfrauen haben im im EHF-Cup einen herben Rückschlag erlitten. Mit 27:32 (13:16) verlor die SG BBM das Heimspiel gegen Team Esbjerg und muss nun um den Einzug ins Viertelfinale bangen.

Über den Ausgang des Spiels gab es keine zwei Meinungen. „Esbjerg hat auch in der Höhe verdient gewonnen“, gratulierte BBM-Trainer Martin Albertsen und sein dänischer Landsmann Jesper Jensen sah das genauso: „Meine Mannschaft hat sehr klug gespielt und diesen wichtigen Sieg geholt.“ Klug agierte vor allem Estavana Polman. Esbjergs Spielmacherin variierte das Tempo, bestimmte so den Rhythmus ihres Teams und erzielte selbst in wichtigen Situationen fünf Tore.

Bietigheim war bis zum 7:7 (15. Minute) auf Augenhöhe, erlaubte sich dann aber böse Schnitzer. Nach 24 Minuten lagen die Gäste 13:8 vorn. Luisa Schulze verkürzte bis zum Wechsel auf 16:13.

Wende scheint möglich

Weil Schulze zu Beginn des zweiten Abschnitts zum 16:14 einnetzte, schöpften die 1096 Zuschauer Hoffnung. In der 54. Minute schien eine Wende möglich. Nach dem 24:28 brachte Anna Loerper ihr Team mit zwei Toren auf 26:28 heran. Die SG versuchte danach mit einer offensiven Abwehr den Ball zu erobern, drängte Polman weit zurück. Dadurch ergaben sich Räume für die 1,93 Meter große Kristine Breistöl. Esbjergs beste Werferin (6 Tore) wuchtete das Leder zum 29:26 in die Maschen. Die Serbin Kristina Liscevic machte mit dem Tor zum 30:26 den Sack zu. „Unsere Abwehr stand gut, aber wir taten uns im Angriff enorm schwer und machten zu viele Fehler“, analysierte Luisa Schulze die Partie.

SG BBM: Eckerle, Salamakha; Visser (3), Rozemalen (3), Lauenroth, Ivancok, Loerper (4/2), van der Heijden (4), Schulze (4), Kudlacz-Gloc (2), Woller (2), Malestein (5), Braun. (joh)