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Feldhockey

Der Umbau beim HC Ludwigsburg geht weiter

Feldhockey-Zweitligist will junge Talente heranführen und dabei in der Liga bleiben – Spiele gegen Berlin

Wollen auch am Wochenende jubeln: Nils Scheu und Elias Brönnimann. Foto: Baumann
Wollen auch am Wochenende jubeln: Nils Scheu und Elias Brönnimann. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Für den HC Ludwigsburg geht es wieder los – oder besser gesagt weiter: Der Feldhockey-Zweitligist startet am Wochenende mit einem Doppel-Heimspieltag in die Rückrunde. Am Samstag um 16Uhr empfängt der HCL den TC Blau-Weiß, am Sonntag gastiert um 13 Uhr der Berliner SC am Fuchshof. Der BSC ist als einziger Club mit null Punkten abgeschlagen, dahinter geht es eng zu. Dass bei wahrscheinlich zwei Absteigern die Gefahr auch für die Ludwigsburger nicht gebannt ist, wollen die Rothemden ausblenden. „Wir blenden die Tabelle aus und erstellen im Kopf unsere eigene Rückrundentabelle“, erklärt Trainer Marc Haller den psychologischen Kniff, mit dem der HCL befreit aufspielen will. „Wir wollen nach uns schauen und nicht nach rechts und nicht nach links.“

Viel Arbeit für den Coach

Dabei hat Haller einiges zu tun. Der Coach, der seit Sommer vergangenen Jahres als Herren-, U16- und Talenttrainer bei den Ludwigsburgern angestellt ist, muss die vielen jungen Talente integrieren und ans Zweitliga-Niveau heranführen. Viele Leistungsträger sind verstärkt in ihren Berufen eingebunden und müssen entsprechend kürzertreten. „Da zahlt sich die gute Jugendarbeit des Vereins aus“, betont Haller. Zu den Hoffnungsträgern gehören demnach vor allem Malte Lindenthal, Julius Pölz und Florian Bauer.

Mit Severin Schmidt von der alten Garde, Eli Brönnimann als etablierter Führungsspieler und Florian Bauer von der jungen Generation geht der HCL auch mit einem Dreier-Spielführerteam ins Rennen. Abgänge verzeichnet der HCL keine. Die Vorbereitung sei nach anfänglichen Wetterkapriolen gut gelaufen. „Zweimal ist uns der Schnee in die Quere gekommen, deshalb war es schwierig. Aber wir haben viel gemacht und sind im Saft“, sagt Haller.

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