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HC Ludwigsburg sticht bei den Wespen kräftig zu

Hockey-Zweitbundesligist holt in Berlin einen Auswärtssieg – Beim TuS Lichterfelde gehen dann beim 2:4 etwas die Kräfte aus

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Torschütze Manuel Baitis.Foto: bm

Ludwigsburg.. Der HC Ludwigsburg hat den ersten Doppelspieltag in dieser Saison in der 2. Feldhockey-Bundesliga gemeistert: Am Samstag fuhren die Ludwigsburger bei den Zehlendorfer Wespen mit einem 2:0 (1:0) den zweiten Sieg in Folge auswärts ein, am Sonntag ging den „Rothemden“ beim TuS Lichterfelde bei der 2:4 (1:1)-Niederlage in der zweiten Hälfte dann etwas die Kräfte aus.

Severin Schmidt konnte seinen 31. Geburtstag gestern nicht mit einem Sieg feiern: Der HCL-Kapitän organisierte die Mannschaft auch in Lichterfelde wieder vorbildlich. Doch der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer durch Arne Huber zum 1:1-Pausenstand sollte die einzige zählbare Ausbeute für die Ludwigsburger in der ersten Hälfte bleiben.

„Es war eng“, meinte HCL-Coach Daniel Weißer nach zwei Siegen in Serie zuvor in Zehlendorf und beim HTC Stuttgarter Kickers, „und es wäre auch mehr für uns drin gewesen“.

Das 1:2 wusste seine Mannschaft noch zu beantworten: Beim Spitzenteam in Berlin konnte Neuzugang Elias Brönnimann mit seinem ersten Saisontor erneut für die Ludwigsburger egalisieren.

Doch die Gastgeber hatten den längerem Atem: Der HCL verpasste das 3:2 durch Manuel Baitis und kassierte im Gegenzug ein Gegentor, ehe er nach dem 2:4 die lange Heimreise antreten musste. „Wir hatten nach dem 2:2 eine gute Phase, das 2:3 war dann der Knackpunkt“, konstatierte der HCL-Coach.

Der Berlin-Auswärtstrip sollte sich jedoch dennoch für den HCL lohnen, der am Samstag bei den Wespen bereits zugestochen hatte.

Die Gäste ließen die Zehlendorfer das Spiel machen und stachen zweimal zu. Die Abwehr funktionierte, die Ludwigsburg verteidigten auch alle vier gegnerischen Strafecken gut. Kurz vor Ende des ersten Viertels markierte Manuel Baitis dann das Führungstor.

Die Weißer-Schützlinge ließen die Wespen summen, gewährten ihnen aber bei aller Feldüberlegenheit keinen Stich. Den setzte ganz zum Schluss bei einer Zeitstrafe gegen die Berliner erneut Baitis.

Party kommt in Schwung

„Wir haben diszipliniert verteidigt und auch im zweiten Auswärtsspiel in Folge kein Gegentor bekommen“, lobte Trainer Weißer und vermeldete gegen 16 Uhr gestern: „Severins Geburtstagsparty kommt langsam in Schwung.“

HC Ludwigsburg: Tobias Weißer, Kniebühler – Binder, Severin Schmidt, Raphael Schmidt, Thum, Brönnimann (1), Roura, Baitis (2), Rauber, Mayer, Bonner, Huber (1), Matthias Schurig, Fischer.