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Hockey

Kleiner Wettkampf am Fuchshof

Der HC Ludwigsburg hat für die württembergischen Hockeyvereine ein Turnier organisiert. Nach langer Wettkampfpause sind die Spieler froh, dass es weitergeht.

Organisator des Hockeyturniers: Daniel Weißer. Foto: Baumann
Organisator des Hockeyturniers: Daniel Weißer. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Wochenlang konnten die Spieler des HC Ludwigsburg nicht ihrem Hobby nachgehen, anderen Hockeyvereinen ging es während der strengen Kontaktbeschränkungen aufgrund der Coronaviruspandemie im Frühjahr ähnlich. Mit dem Württemberg Coronapokal hat der HCL nun ein Format organisiert, bei dem Hockeyvereine aus der Region zusammenkommen. „Für viele ist es von großer Bedeutung, sich wieder zu begegnen und ihrer Leidenschaft nachzugehen. Das habe ich schon während des Lockdowns überlegt“, erklärt HCL-Trainer und Clubmanager Daniel Weißer. „Es war die Frage, wie man ein attraktives Treffen für möglichst viele hinbekommt.“

Die Idee: Ein Turnier für alle, bei dem die besseren Teams später einsteigen. Um die Reisestrecke in Grenzen zu halten, kontaktierte Weißer die württembergischen Hockeyvereine und lud sie zu einem Turnier im Sportzentrum Ost ein. Zusammengekommen sind zwölf Teams, die Weißer nach ihrer Ligazugehörigkeit klassifizierte. An drei Wochenenden wurden die Spiele geplant. Die zwei besten niederklassigen Teams konnten sich für das folgende Wochenende qualifizieren.

Bereits am Samstag, 11. Juli, ging das Turnier los. Die vier Verbandsligisten HC LudwigsburgIII, TSV Ludwigsburg, Heidenheimer SB und die SG Villingen/Schwenningen spielten um die nächste Runde, beide Ludwigsburger Teams hatten Erfolg.

Vergangenes Wochenende stiegen Regionalligist SV Böblingen und die Oberligisten SSV Ulm, TSG Heilbronn, Stuttgarter KickersII und HCLII mit ein. Am Samstag ab 14 Uhr kommen nun die Zweitligisten HC Ludwigsburg und Stuttgarter Kickers dazu und messen sich mit Heilbronn und der Stuttgarter Zweitvertretung. „Es kam super an, den Spielern hat es super Bock gemacht. Es gibt sogar erste Anfragen so etwas längerfristig zu organisieren“, berichtet Weißer, der gestern noch die Siegprämie organisieren wollte. „Die Siegerkiste Bier kläre ich noch mit der ortsansässigen Brauerei.“

Spontanbesuch nicht möglich

Bevor um 14 Uhr die Endrunde beginnt, spielen die Frauen des HCL, der Kickers und des Bietigheimer HTC ebenfalls ein kleines Turnier. Kurzentschlossene Besucher sind allerdings verboten. Die Karten für die 100 zugelassenen Zuschauer waren laut Weißer innerhalb weniger Stunden vergriffen.

Für die Hockeyspieler sind es die ersten Wettbewerbe seit Ende der Hallenrunde. Die Rückrunde der Feldsaison wurde aufgrund der Coronaviruspandemie ausgesetzt. Am 5. September soll es für den HCL in der 2. Bundesliga weitergehen, für das Frühjahr sind dann Play-off-Spiele geplant. Auch in den unteren Ligen wird die Saison fortgesetzt, Spielpläne sind allerdings noch nicht veröffentlicht.

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