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Lauf-geht’s

Lauf-geht’s-Trainer stehen für 2019 in den Startlöchern

LKZ-Gesundheitsprojekt geht in die dritte Auflage – Erfahrene Betreuer für die Lauftreffs – Trainingsprogramm bringt Teilnehmer in sechs Monaten zum Halbmarathon

Sie haben im vergangenen Jahr die Lauf-geht’s-Teilnehmer im Training und bei Wettkämpfen betreut. Und viele der Trainer sind auch 2019 wieder dabei.Foto: Ramona Theiss
Sie haben im vergangenen Jahr die Lauf-geht’s-Teilnehmer im Training und bei Wettkämpfen betreut. Und viele der Trainer sind auch 2019 wieder dabei. Foto: Ramona Theiss

Ludwigsburg. Das LKZ-Gesundheitsprojekt Lauf geht’s startet im April in sein drittes Jahr. Bis die Anmeldung beginnt, ist zwar noch etwas Zeit, doch die Vorbereitungen für das Trainings- und Ernährungsprogramm laufen bereits intensiv.

So trafen sich in dieser Woche die Trainer, die im vergangenen Jahr bei den Lauftreffs an fünf verschiedenen Orten – Ludwigsburg, Asperg, Besigheim, Bietigheim und Steinheim – im Einsatz waren, um sich über ihre Erfahrungen auszutauschen. Viele der ehrenamtlichen Helfer, die für die Lauf-geht’s-Teilnehmer nicht nur Übungsleiter, sondern auch Motivator, Ratgeber und manchmal Kummerkasten sind, werden auch in diesem Jahr dabei sein.

Und das, obwohl der Zeitaufwand für die wöchentlichen Lauftreffs nicht gerade klein ist. Bei vielen muss der Einsatz bei Lauf geht’s auch noch mit dem eigenen Training in Einklang gebracht werden, wie Steffen Claus sagt. Er ist Vorsitzender des Teams AR Sport. Der Verein, in dem sich Langstreckenläufer aus der Region vor sieben Jahren zusammengeschlossen haben, kümmerte sich im vergangenen Jahr erstmals um die Betreuung des neu eingerichteten Lauftreffs in Bietigheim am Donnerstagabend.

„Weil der ganze Verein dahinter steht, schaffen wir es gut, genügend Trainer zu stellen“, erklärt Claus, der selbst, wann immer es geht, dabei ist. Vom Einsatz bei Lauf geht’s profitieren nicht nur die Teilnehmer, sondern auch Trainer, ist der Vereinsvorsitzende überzeugt. Das lehre manchen erfahrenen Läufer Demut, wenn er sehe, wie sich Menschen engagieren, die nicht unbedingt fürs Laufen prädestiniert sind.

Deren Einsatzwillen während der sechsmonatigen Trainingsphase, die von April bis zum Bottwartal-Marathon im Oktober dauert, zollt auch Uli Lorenzen höchsten Respekt. Der 50-Jährige, der sich auf Ultramarathondistanzen wie 100-Kilometer-Rennen am wohlsten fühlt, betreut, wenn es seine eigene Wettkampftätigkeit zulässt, die Espresso-Gruppe in Steinheim mit. Das sind die Lauf-geht’s-Teilnehmer, die bereits Lauferfahrung haben oder das Trainingsprogramm absolvieren wollen, um ihre Halbmarathon-Zeit zu verbessern.

Um die Laufeinsteiger am Lauftreff Besigheim kümmert sich Alexandra Ebert auch in diesem Jahr. Die Leichtathletik- und Personaltrainerin legt großen Wert darauf, den Laufstil ihrer Schützlinge zu verbessern. Denn da werde von Freizeitläufern häufig viel falsch gemacht. „Mir tut es jedes Mal weh, wenn ich manche Leute auf Feldwegen joggen sehe“, sagt die ehemalige 800-Meter-Läuferin.

In Besigheim hat sie deshalb auch das Lauf-ABC übernommen, mit dem im Rahmen der Erwärmung die Technik geschult wird. Der richtige Laufstil mache nicht nur das Laufen leichter, sondern helfe auch, Verletzungen zu vermeiden, weiß Alexandra Ebert.

Info: Ausführliche Informationen zu Lauf geht‘s 2019 gibt es bei der LKZ-Messe gesund & aktiv am ersten Februarwochenende im Forum am Schlosspark Ludwigsburg. Unverbindliche Voranmeldung per E-Mail unter info@lauf-gehts-lb.de.