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Leichathletik

Leichleitner und Breitkreutz stark

Bei den süddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften der U16 und U23 in Frankfurt bestätigte Elisa Lechleitner vom LAZ Ludwigsburg ihre starke Form. Auch andere Athleten aus dem Kreis waren erfolgreich.

Überragende Leistung: Finn Breitkreutz überzeugt im Stabhochsprung und im Weitsprung. Foto: Görlitz
Überragende Leistung: Finn Breitkreutz überzeugt im Stabhochsprung und im Weitsprung. Foto: Görlitz

Ludwigsburg. Die Sprinterin Elisa Lechleitner vom LAZ Ludwigsburg nutzte die süddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Frankfurt für weitere Medaillen in den Sprintdisziplinen.

Bereits eine Woche zuvor hatte sich die Langsprint-Spezialistin die Südtitel über 200m und 400m bei den Frauen gesichert. In Frankfurt war sie über 200m wiederum nicht zu schlagen. Sie siegte in 24,49 Sekunden vor Antonia Unger (TV Wetzlar), die in 24,86Zweite wurde.

Einen Tag zuvor steigerte sie ihre persönliche Bestmarke über 100Meter und sprintete in 11,96Sekunden zu Bronze im Finale der U23. Den Medaillensatz für das LAZ Ludwigsburg komplettierte Ogechi Nathan im Dreisprung der W15 Mädels. Im fünften Durchgang sprang sie mit 11,24 Metern zur Silbermedaille. Im Hochsprungwettbewerb wurde sie mit übersprungenen 1,56Meter zudem Fünfte. Mit zwei Titeln durch Joy Kessler sowie Finn Breitkreutz, einer Silbermedaille sowie der DM-Qualifikation von Joshua Schumm war der Wettbewerb auch für die LG Neckar-Enz erfolgreich.

Das erste Edelmetall durfte sich ein LGler nach dem Weitsprung der M15 überstreifen. Breitkreutz sprang 5,85 Meter, damit wurde der Bönnigheimer Zweiter. Bereits am Morgen hatte sich Schumm in Szene gesetzt. Im Vorlauf über 80Meter Hürden steigerte er sich auf 11,36 Sekunden. Damit nutzte der Bietigheimer seine Chance, sich für die deutschen Meisterschaften der M15 zu qualifizieren. Im Endlauf blieb er an der vierten Hürde hängen, kam aus dem Tritt und überquerte somit unter Wert als Achter die Ziellinie.

Breitkreutz zeigte auch eine Topleistung im Stabhochsprung. Alle Höhen sprang er bis einschließlich 3,95 Meter bereits im ersten Versuch, womit ihm der Titel nicht mehr zu nehmen war. Doch damit war sein Erfolgshunger noch nicht gestillt. Mit einem härteren Stab kam er über 4,15 Meter.

Erst bei der neuen deutschen Jahresbestleistung von 4,21 Meter musste er die Fahnen streichen. Später zog die gleichaltrige Joy Kessler nach und holte sich ebenso Gold im Stabhochsprung. Am Ende schaffte die Besigheimerin 3,45 Meter. (red)