Logo

Wasserball

Niederlage für SVL im Prestigeduell

Die Bundesligawasserballer des SV Ludwigsburg haben das Spitzenduell gegen die White Sharks Hannover in der Aufstiegsrunde um die Pro A verloren. Sie unterlagen dem Tabellenführer denkbar knapp mit 9:10 (3:3, 1:1, 2:3, 3:3).

Hannovers Torwart Dominik Schimanski ist zur Stelle und wehrt den Schuss des Ludwigsburger Angreifers Tim Kraut (Nummer 2) gekonnt ab. Foto: Carsten Trebuth
Hannovers Torwart Dominik Schimanski ist zur Stelle und wehrt den Schuss des Ludwigsburger Angreifers Tim Kraut (Nummer 2) gekonnt ab. Foto: Carsten Trebuth

Ludwigsburg. Prestigeduell verloren. Die Tabellenführung verpasst. Mit großer Enttäuschung verließen die Ludwigsburger Wasserballer nach dem Schlusspfiff das Becken. Fünf Pfostentreffer trennten zuvor den SV Ludwigsburg – nun Zweiter mit 4:2 Punkten – in der Aufstiegsrunde um die Pro A im Gipfeltreffen gegen den Tabellenführer White Sharks Hannover vom Sieg.

Am Ende stand vor 200 Zuschauern im Freibad Hoheneck eine ernüchternde 9:10-Niederlage zur Buche. „Wir haben in den entscheidenden Momenten unglücklich gespielt“, sagt der zweifache SVL-Torschütze Marvin Thran. Entsprechend positiv fiel das Fazit von White-Sharks-Kapitän Marvin Götz aus: „Wir haben bis zum Schluss gekämpft und unsere konditionelle Stärke gegen dezimierte Ludwigsburger ausgespielt“.

Es war das erwartete Spitzenduell in der Aufstiegsrunde, aus der die zwei besten Teams direkt aufsteigen. Beide Mannschaften ließen von Beginn an nichts anbrennen und trennten sich im ersten Viertel mit 3:3. Beim Stand vom 4:4 im zweiten Viertel schien der SV Ludwigsburg das Heft in die Hand zu nehmen, doch die Barockstädter brachten sich dann selbst um den Ertrag: Zunächst verpasste Timo van der Bosch in Überzahl die Führung, es folgten zwei vergebene Chancen von Kapitän Adrian Jakovcev und Allrounder Marvin Thran traf nach einem Konter nur den Pfosten.

Fahrlässigkeiten werden bestraft

Diese Fahrlässigkeit sollte sich nach der Halbzeit rächen. Die White Sharks-Verteidigung zwang den SVL-Angriff zu hektischen Abschlüssen, die im Gegenzug durch ein schnelles Offensivspiel der Gäste bestraft wurden (6:7). Das letzte Viertel war an Spannung kaum zu überbieten. Es war ein intensives Hin und Her, bei dem vor allem die beiden Torhüter Josip Katusa und Dominik Schimanski ihre Mannschaft im Spiel hielten.

Doch am Ende waren es die White Sharks-Wasserballer, die wiederholte Unaufmerksamkeiten in der SVL-Abwehr zur 10:8-Führung ausnutzten. Dem SVL gelang der 9:10-Anschluss durch Domagoj Mijatovic, doch der letzte Schuss von SVL-Coach Milosav Aleksic zwanzig Sekunden vor Spielende ging über das Tor.

Für den SV Ludwigsburg steht die nächste Partie in der Aufstiegsrunde am 26. Mai bei der bisher sieglosen SGW Rhenania/BW Poseidon Köln an.

Autor: