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Judo

Steinheim glänzt nicht nur als erfolgreicher Gastgeber

Das Judo-Team Steinheim hat zum erneuten Mal die deutschen Pokalmeisterschaften ausgerichtet. Guido Kramer qualifizierte sich dabei mit dem dritten Platz für die nationalen Titelkämpfe.

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Gewinnt mit großem Kämpferherz die Bronzemedaille: Guido Kramer (in weiß).Foto: Baumann

Kirchberg. Rund zweihundert Judoka aus der ganzen Bundesrepublik waren an den Start gegangen, um ein begehrtes Ticket für die deutschen Einzelmeisterschaften 2019 in Stuttgart zu ergattern. Das Judo-Team Steinheim hatte vom Deutschen Judo-Bund erneut den Zuschlag für die Ausrichtung des Turniers bekommen. Die Gastgeber enttäuschten dabei nicht und schafften in der Kirchberger Sporthalle optimale Bedingungen für den sportlichen Wettkampf. Veranstaltungsleiterin Beatrix Kästle gab sich begeistert: „Es hat alles wie geplant funktioniert. Der Ablauf war vollkommen reibungslos.“ Davon überzeugten sich auch der Kirchberger Bürgermeister Frank Hornek und erstmals Steinheims Schultheiß Thomas Winterhalter.

Sportlich konnten die Athleten aus der Judo-Hochburg ebenfalls überzeugen. Guido Kramer gewann in der Klasse bis 81 Kilogramm eine Bronzemedaille. Schon im ersten Kampf hatte Kramer mit Sebastian Kalenberg von der Homburger TG einen unangenehmen Gegner. Erst in der Kampfzeitverlängerung konnte der Lokalmatador punkten. Gegen Florian Schädlich vom SV Halle musste er sich dann jedoch nach einer Kontertechnik durch einen Haltegriff geschlagen geben. In der anschließenden Trostrunde traf Kramer vorrangig auf Judoka aus Württemberg. Daniel Ruf vom VfL Ulm wurde mit einer Fußfegetechnik zu Fall gebracht, während Nils Ruhland aus Sindelfingen durch einen Uchi-Mata-Ansatz das Nachsehen hatte. Im entscheidenden Kampf um bronzenes Edelmetall traf Steinheims Kämpfer auf den Ingolstädter Patrick Fixmer. Durch eine große Innensichel und anschließenden Haltegriff ließ er die Medaille nicht mehr los. „Damit hat sich Guido für die deutschen Meisterschaften qualifiziert“, berichtete Kästle erfreut. Ebenfalls für Steinheim war Steffen Hoffmann an den Start gegangen. In der Klasse bis 66 Kilogramm musste er die Wertung an Thilo Koch vom JC Leipzig durch eine Kontertechnik abgeben. In der Trostrunde kam er zu einem schnellen Sieg gegen den Berliner Felix Fritz. Gegen Sascha Kirsten vom TV Mosbach war Hoffmann dann zwar schon in Führung gegangen, landete jedoch in einem Haltegriff, aus dem er sich nicht befreien konnte. Er konnte somit keine Fahrkarte zu den Meisterschaften in Stuttgart lösen.