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Wasserball

SV Ludwigsburg reist zum Eurocup nach Italien

Die Top-Platzierung der Bundesliga-Wasserballer des SV Ludwigsburg in der vergangenen Saison garantiert dem Club die erneute Teilnahme am Eurocup. Ludwigsburg hat eine schwere Gruppe erwischt.

Mit vereinten Kräften: Die Ludwigsburger Wasserballer wollen den SVL beim Eurocup auf Sizilien gut vertreten. Foto: privat
Mit vereinten Kräften: Die Ludwigsburger Wasserballer wollen den SVL beim Eurocup auf Sizilien gut vertreten. Foto: privat

Ludwigsburg. So groß die Freude ist, so gewaltig ist die Aufgabe: Die SVL-Wasserballer um Nationalspieler Timo van der Bosch treten am ersten Oktoberwochenende bei CC Ortigia Siracusa auf Sizilien an. Alle drei Gegner in der ersten Runde des Eurocups seien „sehr stark“, sagt Vizepräsident Matthias Nagel. „Wohl noch einen Tick stärker als beim Cup 2020 in Aix.“

Die SVL-Wasserballer spielen vom 1. bis zum 3. Oktober in Süditalien gegen die Gastgeber, den CC Ortigia Siracusa, gegen G.S. Peristeriou aus Griechenland und gegen das Team Strasbourg (Frankreich). „Straßburg kennen wir aus gemeinsamen Testspielen etwas besser“, erzählt Nagel. Gegen die andere beiden Mannschaften hat der SVL noch nie gespielt.

Das Reglement im Eurocup ist klar: Die zwei besten Teams qualifizieren sich für die zweite Runde. Ludwigsburg müsste also wohl zwei der drei Gegner schlagen, was sehr schwer werden dürfte. Ausgeschlossen ist ein Weiterkommen allerdings nicht. „Sicher, wir hätten in einer leichteren Gruppe landen können“, sagt Nagel. Der SV Ludwigsburg sei wieder als Außenseiter am Start, das Team werde jedoch „das Bestmögliche tun und weiter Erfahrungen sammeln“.

Die Mannschaft hat bereits gestern die Reise nach Süditalien via Direktflug Stuttgart – Catania angetreten. „Wir freuen uns, das Turnier wird eine tolle Erfahrung für die Mannschaft“, so Nagel. Gespielt wird in einem Freibad. Sollte sich der SVL durchsetzten, dann stünde sofort die nächste Runde an: gespielt würde am 8., 9. und 10. Oktober. Außer dem SV Ludwigsburg spielt als zweites deutsches Team der ASC Duisburg im Eurocup. Duisburg tritt in Holland an und hat ähnlich Herausforderungen zu meistern.

Der Ludwigsburger Nationalspieler Timo van der Bosch spricht mit Blick auf das Turnier in Italien von „einer coolen Auslosung, einem schönen Ort und einer schweren Gruppe“. Die Italiener hätten im Vorjahr in der Champions League sehr gut gespielt. „Straßburg kennen wir von etlichen Trainingsspielen.“ Das Team spiele sehr, sehr gut in der französische Liga, sei immer unter den ersten vier oder fünf Mannschaften. Die Griechen seien „die kleine Unbekannte für uns“. Man werde sich noch eine paar Spiele dieses Team aus Südeuropa anschauen.

Im Eurocup 2021 „können wir über jeden Punkt, den wir in der Gruppe holen, glücklich sein“, sagt van der Bosch. Diesmal sei keine Mannschaft wie 2020 dabei, von der klar sei: „Wir müssen gewinnen. Diesmal müssen wir gar kein Spiel gewinnen. Es ist ein besonderes Erlebnis, gerade auch für die jungen Spieler, die erstmals international dabei sind.“