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Wasserball

SVL bei punktlosem Weiden

Ludwigsburger Wasserballer wollen Gegner trotz Fehlstart nicht unterschätzen

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Kapitän der Ludwigsburger: Adrian Jakovcev.Foto: Baumann

Ludwigsburg. Der SV Ludwigsburg ist am vierten Spieltag in der Deutschen Wasserball Bundesliga heute um 18 Uhr beim Tabellenschlusslicht SV Weiden 1921 gefordert.

Nach der Niederlage in Hannover ist bei den Ludwigsburger Wasserballern gegen den SV Weiden Wiedergutmachung angesagt. „Wir haben unsere Fehler gegen Hannover analysiert und eine Lektion daraus gelernt. Jetzt wollen wir gegen Weiden gewinnen“, gibt SVL-Kapitän Adrian Jakovcev als Ziel aus.

Zwar sind die Weidener momentan Tabellenschlusslicht in der Pro B der deutschen Wasserballliga (Null Punkte nach zwei Spielen), doch die Mannschaft um ihren erfahrenen Kapitän Thomas Kick gilt als heimstark. Lange konnte der diesjährige Bundesligaaufsteiger gegen die erfahrenen Hannoveraner am dritten Spieltag gut mithalten (9:12 stand es bis zum dritten Viertel). „Weiden ist zu Hause stark, wir dürfen sie nicht unterschätzen. Wir sollten in dieses Spiel gehen wie in jedes andere auch, die Jungs werden motiviert sein“, warnt SVL-Spieler Marvin Thran. Besonders vom Weidener Trio, bestehend aus Kapitän Thomas Kick, Center Jakob Ströll und dem ehemaligen Olympioniken Sean Ryder, geht Gefahr aus. Kick konnte bereits internationale Erfahrung bei den Wasserfreunden Spandau 04 sammeln, Ströll gilt als schussgewaltig und Ryder ist aktuell der beste Torschütze bei den Oberpfälzern (6 Tore nach zwei Spielen).

Doch angesichts des breiten Kaders und der Erfahrung, die die Barockstädter aufweisen können, sollte einem Sieg beim Bundesligaaufsteiger nichts im Wege stehen.

„Wir wollen dort unseren eigenen Ansprüchen gerecht werden und das Spiel gewinnen“, sagt SVL-Spieler Marvin Thran selbstsicher. Der SV Ludwigsburg ist jedenfalls gewarnt. Die Niederlage in Hannover war dafür Lektion genug.