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Wasserball

SVL-Wasserballer im Torrausch

Ludwigsburger deklassieren Bundesliga-Konkurrent Bayer Uerdingen mit 17:7

Tim Kraut trägst sich in die Torschützenliste beim SVL ein.Foto: Baumann
Tim Kraut trägst sich in die Torschützenliste beim SVL ein. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Die Wasserballer des SV Ludwigsburg haben gegen ein stark verjüngtes Bayer Uerdingen mit 17:7 (5:1/5:1/4:2/3:3) Toren in der Pro B der Wasserball-Bundesliga gewonnen und überwintern somit auf Rang zwei nach dem fünften Spieltag.

Vorne treffsicher und hinten dicht. Die Wasserballer des SV Ludwigsburg waren gegen den Absteiger aus der Pro A, den SV Bayer Uerdingen, in allen Belangen überlegen. „Unser Teamgeist war auf Top-Niveau. Wenn wir weiterhin so eine Leistung bringen, haben wir keinen Gegner zu fürchten“, lobte SVL-Kapitän Adrian Jakovcev, der aufgrund einer Oberarmverletzung passen musste, seine Mannschaft.

Der SVL war in einem einseitigen Spiel vor allem auf die Verteidigung fokussiert. „Das war der entscheidende Faktor für den Sieg“, sagte Centerverteidiger Dario Labavic.

Dabei zeigte die Mannschaft um SVL-Trainer Sven Schulz den Wasserballern vom Niederrhein von Beginn an ihre Grenzen auf. Durch eingespielte Kombinationen im Angriff entschied der SVL das erste Viertel mit Toren von Timo van der Bosch, Deni Cerniar und Nikolaos Prosiniklis klar mit 5:1.

Den 200 Zuschauern im Stadionbad bot sich auch im zweiten Viertel ein SVL-Spektakel an: Die Mannschaft um Kapitän Jakovcev begeisterte weiterhin durch schnelle Passkombinationen im Angriff, bei dem die Gäste aus Uerdingen nur hinter herschauen konnten. Ein deutliches 10:2 stand zur Halbzeit für den SVL zur Buche.

Auch im dritten Viertel ließ die Mannschaft um Trainer Sven Schulz nichts anbrennen und entschied dieses durch sehenswerte Tore von Antonio Tadic, Timo van der Bosch, Timo Kraut und Deni Cerniar mit 4:2. Die Schlussphase war dann ausgeglichen, weil auch die SVL-Mannschaft das Tempo aus dem Spiel nahm.

Winterpause bis Mitte Januar

Für die Ludwigsburger Wasserballer steht nach diesem Kantersieg eine eineinhalbmonatige Winterpause an, ehe der Ligabetrieb voraussichtlich Mitte Januar wieder aufgenommen wird.

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