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1.TCL wagt sich wieder ins Turniergeschehen

Tanzclub Ludwigsburg kehrt zurück in die Rundsporthalle – Strenges Hygienekonzept bei der Rückkehr auf die Tanzfläche

„Dance Works“ kehrt morgen zurück auf die Tanzfläche. Foto: Andreas Hofmann
„Dance Works“ kehrt morgen zurück auf die Tanzfläche. Foto: Andreas Hofmann

Ludwigsburg.. Der Deutsche Tanzsportverband (DTV) weiß, was er am 1. TC Ludwigsburg hat. Deshalb ging in der Barockstadt die Anfrage ein, ob der Verein die Regionalmeisterschaften Süd ausrichten könne. Präsident Norman Beck und sein Team sagten zu, obwohl die Vorbereitung durch die Coronakrise unter schwierigen Vorzeichen steht.

Am Sonntag, 11. Oktober, dürfen in der Ludwigsburger Rundsporthalle über 200 Tänzerinnen und Tänzer aller Altersklassen nach langer Zeit wieder einmal vor Publikum ihr Können zeigen. Bei der Regionalmeisterschaft Süd im Jazz & Modern Dance werden Small Groups aus Hemsbach, Teningen, Zweibrücken, Saarbrücken und Ludwigsburg an den Start gehen (15 bis 16.20 Uhr). Sportlerinnen und Sportler aus fünf Bundesländern (Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland) reisen an diesem Tag an.

„Dance Works“, die siebenköpfige Truppe des 1. TCL, hatte sich im vergangenen Jahr bei den deutschen Meisterschaften die Bronzemedaille und damit das Ticket zur Weltmeisterschaft gesichert. Nach der gewaltigen Pandemie-Zäsur fiel auch den Tänzern der Neustart nicht leicht. Aber Dance Works hat ein klares Ziel vor Augen: die DM Anfang November in Dresden. Das Trainerteam mit Jana Pfeiffer und Anna Hanke sowie Choreographin Lisa Beese ist zuversichtlich, dass sich der TCL beim Heimspiel einen der ersten drei Plätze sichern kann.

Drei Jugendmannschaften dabei

Neben der Hauptgruppe nutzen auch drei Jugendmannschaften die Chance, wieder vor Publikum einen Auftritt zu absolvieren (13 bis 13.30 Uhr). Gemeldet haben sich die Tanzsport-Abteilung der SG Hemsbach, TC Royal Zweibrücken und die TSA des SC Eching. In diese Konkurrenzen eingebettet hat der TCL Turniere für Einzelpaare in den Sektionen Standard und Latein. Über 60 Paare aller Altersklassen (Kinder, Junioren, Jugend, Hauptgruppe, Senioren) werden rund 120 Starts aufs Parkett legen.

Den Tänzern Turnierpraxis zu ermöglichen – „das ist unser Ansatz, dafür betreiben wir den Aufwand“, sagt TCL-Präsident Norman Beck. Der Verein musste ein Hygienekonzept erarbeiten.

Der Zeitplan (9 Uhr bis gegen 18.30Uhr) wurde auseinandergezogen. Alle Zuschauer erhalten personalisierte Eintrittskarten. Die Zahl der Besucher, die sich gleichzeitig in der Wettkampfstätte aufhalten, darf 500 nicht überschreiten. Über den Tag hinweg sind insgesamt nicht mehr als 750 Personen in der Rundsporthalle zugelassen, und zwar mit Mund- und Nasenschutz. Letzteres ist auf den Rängen und auf dem Parkett dann nicht mehr notwendig.

Einen Tanzsport-Tag dieses Strickmusters hat auch Turnierleiter Jörg Weindl noch nicht erlebt. Zu den Siegerehrungen ruft er die Mannschaftsführer (ohne deren Mitstreiter) und die Paare jeweils einzeln auf die Fläche. Auf eine gemeinsame Zeremonie muss wegen Corona verzichtet werden.

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