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SGV gewinnt Nachbarschaftsduell

Freiberg zieht gegen den FV Löchgau ins Achtelfinale des WFV-Pokals ein

Enges Spiel: Löchgaus Daniel Däschner (l.) behauptet gegen Yannick Thermann den Ball. Foto: Baumann
Enges Spiel: Löchgaus Daniel Däschner (l.) behauptet gegen Yannick Thermann den Ball. Foto: Baumann

Ludwigsburg. Der SGV Freiberg steht als erster Kreisvertreter im Achtelfinale des WFV-Fußballpokals. Im Nachbarschaftsduell setzte sich der SGV mit 2:1 beim FV Löchgau durch. Während Germania Bietigheim (2:4 gegen Oeffingen) ausschied, kann der FSV 08 Bissingen gegen Sonnenhof Großaspach noch nachziehen.

Seine gute Frühform bestätigte der FV Löchgau beim knappen 1:2 gegen Oberliga-Mitfavorit SGV Freiberg. „Ich denke, wir haben sie vor mehr als nur eine Herausforderung gestellt“, lobte Trainer Thomas Herbst. Sein SGV-Gegenüber Evangelos Sbonias sah es ähnlich: „Es war das erwartet schwere Spiel. Löchgau hat zwei Busse vor dem Strafraum geparkt und alles reingehauen. Wir haben seriös und kontrolliert gespielt, ohne großes Spektakel“, sagte er.

Nach den intensiven 120 Minuten am Mittwoch war Sbonias zu vielen Umstellungen gezwungen und der FVL hielt die Partie anfangs noch recht offen. Kurz vor der Pause belohnte sich der SGV dann aber für die immer stärkere Dominanz: Yannick Thermann bereitete auf dem linken Flügel vor und Christian Mauersberger vollendete am zweiten Pfosten per Kopf zum 1:0 (43.). Nach Wiederanpfiff kontrollierte Freiberg weiter das Spiel, legte sich dann aber selbst ein Ei ins Nest: Volkan Celiktas verlängerte eine Freistoßflanke ins eigene Tor zum 1:1 (62.). Doch der Oberligist bewahrte die Ruhe und kam durch Thermann zum Siegtreffer (79.). Alexander Nandzig hatte zuvor den Ball erobert und Mauersberger per Hacke den finalen Pass gespielt. „Es war das dritte Spiel in sieben Tagen und wir haben in 90 Minuten nur einen Konter zugelassen“, resümierte Sbonias zufrieden, denn er geht davon aus, dass man in der Liga häufiger auf Defensivbollwerke treffen wird.

Germania leistet sich zu viele Fehler

Ausgeschieden ist Germania Bietigheim, das dem TV Oeffingen mit 2:4 unterlag. „Wir haben nicht die Qualität vom Sieg gegen Fellbach auf den Platz gebracht und zu viele individuelle Fehler gemacht“, hakte Germania Coach Andreas Eschenbach das Aus ab. „Eine englische Woche weniger“, erklärte er. Gegen den TVOe lief man lange einem Rückstand hinterher. Zwar egalisierte Edison Cenaj umgehend das 0:1 (22.), doch schon zur Pause hieß es 1:3. Leon Hauffe verkürzte noch einmal (48.), doch zu mehr reichte es nicht.

In der letzten Drittrundenpartie erwartet 08 Bissingen am Mittwoch (19 Uhr) Regionalligist SG Sonnenhof Großaspach, der gestern sein Zweitrundenspiel bei der SG Sindringen/Ernsbach mit 3:0 gewann.

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