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Geburt
Baby kommt am Straßenrand zur Welt – mit Hilfe der Feuerwehr

Feuerwehr
Feuerwehrleute waren im Spezialeinsatz als Geburtshelfer (Symbolbild) Foto: Hauke-Christian Dittrich
Blitzgeburt am Straßenrand: Feuerwehrleute greifen ein, als eine Geburt in vollem Gange und das Baby schon fast da ist. Wie sie improvisieren mussten, um Mutter und Kind zu helfen.

Ludwigsburg. Schwups, da war das Baby schon da - die Feuerwehr Ludwigsburg hat unverhofft einem Säugling auf die Welt geholfen, nachdem die werdenden Eltern es nicht mehr rechtzeitig in die Klinik geschafft hatten. Die beiden waren in einem Kleinbus auf dem Weg ins Krankhaus in Ludwigsburg gewesen, die Geburt da aber schon in vollem Gange, wie Feuerwehrkommandant Jochen Reuschle berichtete. Mehrere Medien berichteten darüber, zuerst die "Ludwigsburger Kreiszeitung".

Handtücher aus der Wache nach draußen geschleppt

Als die Eltern realisierten, dass das Kind nicht mehr warten würde, hielten sie an - da war das Köpfchen des Babys schon zu sehen, wie es weiter hieß. An einer Bushaltestelle direkt neben der Hauptwache der Feuerwehr assistierten dann drei Feuerwehrleute bei der Geburt, schleppten Handtücher aus der Wache nach draußen zum Einsatzort und brachten das Kind sicher zur Welt - bevor Notarzt und Rettungswagen eintrafen. 

«Das hat man nicht alle Tage», sagte Reuschle. Ob es ein Junge oder Mädchen war, war nicht bekannt - Mutter und Kind seien wohlauf.

© dpa-infocom, dpa:260805-930-485708/2