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Fußball-Bundesliga
«Commander Deniz»: VfB-Star Undav erklärt seinen Jubel

VfB Stuttgart - Bayer 04 Leverkusen
Deniz Undav (r.) zeigte im Spiel gegen Leverkusen einen besonderen Jubel. Foto: Tom Weller
Stuttgarts Deniz Undav bejubelt gegen Leverkusen ein besonderes Tor. Was Kylian Mbappé und ein Basketballer mit seinen Posen zu tun haben? Der Nationalspieler klärt auf.

Stuttgart. Sein Rekord-Tor bejubelte Deniz Undav auf ganz spezielle Art und Weise. Nachdem der Nationalstürmer beim 3:1 (2:1)-Sieg des VfB Stuttgart gegen Bayer Leverkusen am Samstag den Endstand erzielt hatte, stellte er sich mit erhobenem Zeigefinger vor seine Teamkollegen Ermedin Demirovic und Angelo Stiller - und diese salutierten.

Was es damit auf sich hat? «Sie nennen mich Commander Deniz», erklärte Undav. Das sei eine Anspielung auf Weltstar Kylian Mbappé von Real Madrid, von dem im Internet unter anderem satirische Bilder in Militäruniform kursieren. Die Pose sei bereits seit zwei, drei Wochen abgesprochen gewesen, verriet Undav. Nur: In der Fußball-Bundesliga hatte er seitdem nicht mehr getroffen.

Die Zeit für ein Undav-Tor

Gegen Leverkusen gelang dem Angreifer nun sein 19. Saisontor - persönlicher Bestwert für Undav in einer Bundesliga-Spielzeit. Da ließ er dem ersten Jubel direkt noch einen zweiten folgen, zeigte auf sein Handgelenk. Das habe er sich bei Basketballer Damian Lillard aus der nordamerikanischen NBA abgeschaut, erklärte Undav. «Bei ihm ist es die Dame Time, heute war die Deniz Time.»

© dpa-infocom, dpa:260510-930-59639/1