Leinfelden-Echterdingen. Der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck hat mehr Fahrzeuge verkauft. Die Verkäufe legten im zweiten Quartal um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zu, auf insgesamt 86.707 Lastwagen und Busse, wie das Unternehmen in Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart mitteilte.
Der Absatz in den USA, Kanada und Mexiko stieg um 8 Prozent auf 41.687 Nutzfahrzeuge. Mercedes-Benz Trucks steigerte seine Verkäufe um 10 Prozent auf 38.970 Einheiten. Lediglich beim Bus-Absatz musste das Unternehmen Einbußen hinnehmen. Er sank um 13 Prozent auf 6.132 Busse.
Dax-Konzern muss Kosten senken
Der Nutzfahrzeughersteller steht unter Druck, weil die Geschäfte zuletzt nicht rund liefen. Der Gewinn war 2025 um 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf zwei Milliarden Euro eingebrochen. US-Zölle und eine schwache Nachfrage in Nordamerika hatten das Geschäft stark belastet. Auch der Umsatz und Absatz waren zurückgegangen. Im ersten Quartal dieses Jahres brach der Gewinn sogar um satte 80 Prozent ein.
Um wettbewerbsfähiger zu werden, hatte Daimler Truck bereits im vergangenen Jahr das Sparprogramm «Cost Down Europe» aufgelegt. Bis 2030 sollen damit die laufenden Kosten auf dem Heimatkontinent um mehr als eine Milliarde Euro sinken. In Deutschland sollen deshalb ungefähr 5.000 Stellen wegfallen. Betroffen ist insbesondere die Lkw-Marke Mercedes-Benz. Aber auch in Nordamerika soll gespart werden.
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