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Europa League
«Der kleine Junge vom Land»: Schuster scherzt nach SC-Coup

SC Freiburg - SC Braga
SC-Trainer Schuster (M.) trat vor dem Spiel am Donnerstagabend vor die Mikrofone. Foto: Philipp von Ditfurth
Der SC Freiburg schreibt Fußball-Geschichte - und Julian Schuster ist mittendrin. Nach dem Sieg gegen Braga spricht der Trainer über besondere Begegnungen und seinen Vorgänger.

Freiburg. Seine Bescheidenheit hat Julian Schuster auch nach dem historischen Erfolg des SC Freiburg nicht abgelegt. «Vor dem Spiel neben Jogi und Lothar zu stehen - das ist schon wie der kleine Junge vom Land», sagte der Trainer der Badener nach dem Final-Einzug in der Europa League schmunzelnd. Direkt vor der Partie hatte er noch die üblichen TV-Interviews gegeben - flankiert von Rekordnationalspieler Lothar Matthäus und Ex-Bundestrainer Joachim Löw, einer Freiburger Club-Ikone. «Das ist schon toll», meinte der 41-Jährige, der erst seine zweite Saison als Profi-Chefcoach bestreitet.

Noch toller war für ihn das Ergebnis der Partie: Durch das 3:1 im Halbfinal-Rückspiel gegen Sporting Braga erreichten die Freiburger Fußballer am Donnerstagabend erstmals in ihrer Historie ein internationales Finale. Dort treffen sie am 20. Mai in Istanbul auf Aston Villa.

Auch Streich fiebert im Stadion mit

Er verspüre große Dankbarkeit, die Arbeit seiner Vorgänger fortsetzen zu dürfen, sagte Schuster - auch angesprochen auf Christian Streich. Der 60-Jährige, den er im Sommer 2024 als Freiburger Cheftrainer abgelöst hatte, war beim Sieg gegen Braga ebenfalls im Stadion und saß auf der Tribüne.

«Ich hoffe sehr, dass diese Menschen genau wissen, welchen Anteil sie an dem haben, was wir heute alle gemeinsam erreicht haben», sagte Schuster. Einmal mehr in der für ihn und seinen Club typischen Bescheidenheit.

© dpa-infocom, dpa:260508-930-50878/1