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Wetter
Kälteste Nacht: Dreikönigstag bringt Rekordtief des Winters

Winterwetter in Baden-Württemberg
Bei Nebel, Schnee und Eis sinken die Temperaturen in Baden-Württemberg weit unter null Grad. Foto: Uwe Anspach
Gefrorene Gewässer - Gnadensee
Familie Stammeijer (vorn) von der Insel Reichenau ist mit zwei Schlitten auf dem großteils zugefrorenem Gnadensee zwischen der Insel Reichenau und Allensbach unterwegs. Foto: Felix Kästle
Winterwetter in Baden-Württemberg
Ein Auto fährt in einer schneebedeckten Landschaft über eine Straße bei Wilhelmsfeld. Foto: Uwe Anspach
Winterwetter in Baden-Württemberg
Spaziergang durch die Winterlandschaft bei Wilhelmsfeld. Foto: Uwe Anspach
Gefrorene Gewässer - Gnadensee
Hunderte Menschen tummeln sich auf dem großteils zugefrorenem Gnadensee zwischen der Insel Reichenau und Allensbach (gegenüber). Foto: Felix Kästle
Minus 18,6 Grad auf der Alb und im Allgäu: So frostig war Baden-Württemberg in diesem Winter bisher nicht. Wann es laut Wetterdienst noch einmal schneit – und wann das Winterwunderland endet.

Stuttgart. Zum Dreikönigstag sind die bislang tiefsten Temperaturen dieses Winters in Baden-Württemberg gemessen worden. Wie schon in der Nacht zum Montag zeigten die Thermometer laut Deutschem Wetterdienst in Meßstetten auf der Schwäbischen Alb (Zollernalbkreis) und in Leutkirch im Allgäu neue Tiefstwerte: Mit jeweils minus 18,6 Grad war es dort am kältesten. Frost und Kälte ließen außerdem den Gnadensee, einen Teil des Bodensees zwischen Allensbach (Landkreis Konstanz) und der Insel Reichenau, gefrieren. Familien und Spaziergänger kamen mit Schlitten oder auf Schlittschuhen zu dem See.

Nach eisigen Nächsten geht es den Prognosen zufolge winterlich weiter. Besonders in der Nacht zum Donnerstag soll es noch einmal richtig schneien, teilte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes mit. Erwartet werden demnach ein bis drei Zentimeter Neuschnee, im Bergland sogar bis zu 5 Zentimeter. Gegen Ende der Woche soll dann Schluss sein mit dem Winterwunderland: Laut DWD wird es dann nämlich stürmisch und regnerisch.

Wer einen Spaziergang plant, sollte in jedem Fall warm eingepackt losziehen. Die Temperaturen steigen tagsüber nicht über den Gefrierpunkt – im Bergland liegen sie am zweiten Tag der Woche bei minus sieben Grad, im Rheintal bei minus einem Grad.

Eisige Nächte voraus

Gerade in den frühen Morgenstunden kann es am Mittwoch auf Straßen und Gehwegen glatt sein. Gefrorener Tau, Reif oder ein Hauch Schnee sorgen für rutschige Stellen – also lieber vorsichtig unterwegs sein. Der Wind bleibt schwach, und es fällt kaum Niederschlag – vereinzelt sind ein paar Schneeflocken möglich. 

Auch die Nacht auf Mittwoch bleibt frostig. Der DWD rechnet mit Frost, teilweise bis minus 14 Grad in Oberschwaben und auf der Alb. In Städten wie Mannheim könnte es auf minus acht Grad heruntergehen. In der Nacht auf Donnerstag sieht es ähnlich aus, gebietsweise fällt Schnee.

© dpa-infocom, dpa:260106-930-503060/4