Freiburg. Julian Schuster hat als Trainer des SC Freiburg erneut ein glückliches Händchen bewiesen. Beim 2:1-Erfolg gegen Bundesliga-Aufsteiger Hamburger SV wechselte er mit Igor Matanovic den Matchwinner ein. Der Angreifer erzielte schon das achte Freiburger Jokertor in dieser Saison. Nur beim FC Bayern München gab es bislang mehr Treffer durch Einwechselspieler.
«Wir haben zur Mannschaft gesprochen und gesagt, dass wir die Jungs von der Bank brauchen - das ist positiv», sagte der Coach. «Wir sprechen oft über die Breite des Kaders und das funktioniert aber nur, wenn man mit Enttäuschungen umgehen kann, wenn ich mal nicht beginnen darf. Das soll uns auszeichnen - genau dieses Gesicht.»
23 Punkte nach 16 Spielen
Die Freiburger blieben wettbewerbsübergreifend zum elften Mal nacheinander ungeschlagen vor heimischer Kulisse und bejubelten einen erfolgreichen Start ins neue Kalenderjahr. Mit nun 23 Punkten rücken sie an das obere Tabellendrittel der Fußball-Bundesliga heran.
Bei RB Leipzig wartet am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky) die nächste «hohe Hürde» laut Linksverteidiger Christian Günter. «Dort haben wir noch nicht oft etwas geholt», sagte der Kapitän. «Jetzt müssen wir gut regenerieren und dann wird das ein komplett anderes Spiel. Da geht es dann einfach darum, geschlossen aufzutreten und die Möglichkeiten, die sie uns bieten, zu nutzen.»
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