Ludwigsburg. Der Einsatz von Rückraum-Ass Emily Vogel im WM-Vorrundenfinale der deutschen Handballerinnen gegen Serbien ist ungewiss. Bundestrainer Markus Gaugisch will erst kurzfristig entscheiden, ob die gesundheitlich angeschlagene 27-Jährige in der Partie am Sonntag (18.00 Uhr/Sporteurope.TV) in Stuttgart dabei ist. «Die Entscheidung muss noch reifen. Wir müssen abwarten, wie sich das bei ihr entwickelt», sagte Gaugisch bei einer Medienrunde im WM-Quartier in Ludwigsburg.
Vogel, die mit 141 Länderspielen nach Xenia Smits (149) über die meiste Erfahrung im deutschen WM-Kader verfügt und schon bei der Heim-WM 2017 dabei war, hatte am Freitag beim 38:12-Sieg der DHB-Auswahl gegen Uruguay wegen einer Erkältung gefehlt. «Es war gut für sie, dass sie regenerieren konnte», sagte Gaugisch.
Gegen Serbien geht es für die DHB-Frauen nicht nur um den Gruppensieg, sondern vor allem um eine gute Ausgangsposition für die Hauptrunde, da die Punkte aus diesem Spiel mitgenommen werden. «Das wird ein heißes Match. Wir wollen mit einer weißen Weste nach Dortmund gehen», formulierte der Bundestrainer das Ziel. Vor dem direkten Duell verfügen beide Teams in der Gruppe C über 4:0 Punkte.
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