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Wetter
Hitzewelle steuert auf Höhepunkt zu - Abkühlung in Sicht

Hitze in Deutschland - Baden-Württemberg
Die Hitzewelle im Südwesten steuer auf ihren Höhepunkt zu. (Archivbild) Foto: Philipp von Ditfurth
Die Hitzewelle erreicht in Baden-Württemberg wohl am Wochenende ihren Höhepunkt: Bis zu 42 Grad sind möglich - bevor Gewitter aufziehen. Die ersehnte Abkühlung gibt es dann zu Wochenbeginn.

Stuttgart. Nach den Rekordwerten am Freitag steuert die Hitzewelle in Baden-Württemberg auf einen neuen Höchstwert zu. Am Samstag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) den Höhepunkt der Hitzewelle. In Teilen des Landes dürfte die Wärmebelastung extrem ausfallen. Bevor es wieder etwas kühler wird, ist also noch einmal richtig Schwitzen angesagt.

Im Bergland und im Allgäu erwartet der Wetterdienst am Samstag Tagesmaxima um 35 Grad, sonst sollen die Höchstwerte häufig bei 37 bis 41 Grad liegen. In der Kurpfalz seien lokal sogar 42 Grad drin. Dazu soll es vielerorts sonnig bleiben. Nachmittags und abends steige über dem Bergland aber das Potenzial für vereinzelte schwere Gewitter. 

Hitze in Deutschland - Baden-Württemberg
Auch der Temperaturrekord könnte noch einmal wackeln. (Archivbild) Foto: Thomas Warnack

Am Freitag wurde in Waghäusel-Kirrlach (Landkreis Karlsruhe) bereits der All-Time-Hitzerekord geknackt. Nach vorläufigen DWD-Angaben wurden dort 40,6 Grad gemessen. Der bisherige Temperaturrekord lag bei 40,3 Grad, die das Thermometer am 20. Juli 2022 in Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis) zeigte. Die Wetterdaten werden seit 1881 aufgezeichnet.

Tropennacht mit Ansage

In der Nacht zum Sonntag soll es laut DWD lange drückend bleiben: Erst nach Mitternacht dürften die Temperaturen überall unter 30 Grad sinken. Die erwarteten Tiefstwerte sind ungewöhnlich hoch für eine Nacht. In der Früh sind demnach Werte zwischen 25 Grad in Mannheim und 17 Grad in Pfullendorf erwartbar. Meist bleibe es in der Nacht gering bewölkt oder klar, vereinzelt gebe es Schauer oder Gewitter.

Am Sonntag zeigt sich das Wetter der Prognose zufolge zunächst heiter mit durchziehenden Wolkenfeldern, ab Mittag kommen demnach mehr Quellwolken dazu. Anfangs seien Schauer und Gewitter möglich, im Tagesverlauf nehmen laut Vorhersage Häufigkeit und Stärke zu. Auch Unwetter seien von Nachmittag an möglich. Die Höchstwerte liegen den DWD-Meteorologen zufolge bei etwa 32 Grad auf der Zollernalb und bis zu 39 Grad vom Kraichgau bis zur Tauber.

Gewitter in der Nacht, dann spürbar kühler

In der Nacht zum Montag müssen die Menschen im Südwesten verbreitet mit teils schweren Gewittern rechnen. Diese ziehen nach Angaben des DWD von West nach Ost über das Land hinweg - mit hoher Blitzaktivität, lokal extrem heftigem Starkregen, Sturmböen und Hagel. Die Tiefstwerte liegen in der Nacht zwischen 21 und 16 Grad. 

Im Tagesverlauf soll es demnach viele Wolken geben, dazu schauerartigen Regen mit Gewittern. Dabei gegen die Temperaturen auch deutlich zurück: Im Bergland erwarte der DWD um die 25 Grad, sonst verbreitet 27 bis 29 Grad.

© dpa-infocom, dpa:260627-930-293070/1