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Auf dem Weg der Besserung
Mädchen nach Höhlenabsturz aus Krankenhaus entlassen

Achtjährige stürzt beim Wandern in Höhle
Das Mädchen stürzte durch ein Loch in die Höhle und fiel laut Polizei etwa drei Meter in die Tiefe. (Archivbild) Foto: Markus Brandhuber
Achtjährige stürzt beim Wandern in Höhle
Der Zugang zur Höhle wurde nach dem Unfall abgesperrt. (Archivbild) Foto: Markus Brandhuber
Nach ihrem Absturz in der Bocksteinhöhle darf ein achtjähriges Mädchen wieder nach Hause. Die Absperrung rund um den Höhlenkomplex bleibt vorerst bestehen.

Öllingen. Nach dem Absturz einer Achtjährigen in einer Höhle auf der Schwäbischen Alb ist das Kind nach Angaben der zuständigen Gemeinde aus dem Krankenhaus entlassen worden. Bereits am Samstag durfte das Mädchen heim, wie die Gemeinde Öllingen (Alb-Donau-Kreis) mitteilte. Die Familie könne heute in ihr Heimatland abreisen. Sie war laut Polizei nur zu Besuch in der Region. 

Das Kind war nach Angaben der Ermittler am vergangenen Donnerstag mit seiner Familie bei der Bocksteinhöhle im Lonetal wandern gewesen und dabei in eine Höhle abgestürzt. Das Mädchen sei drei Meter in die Tiefe gefallen und schwer verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber hatte sie in eine Klinik geflogen. 

Gelände weiter gesperrt 

Die Bocksteinhöhle gehört zum Unesco-Welterbe «Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb». Die Höhle sei frei zugänglich und müsse aus Gründen des Natur- und Denkmalschutzes sowie wegen des Unesco-Welterbestatus so natürlich wie möglich belassen werden, teilte die Gemeinde Öllingen mit.

Von der Polizei hieß es, mutmaßlich aus Unachtsamkeit sei die Achtjährige in eines der Löcher gestürzt. «Die Höhle weist natur- und felsbedingte Löcher in der Decke auf», so die Polizei. 

Der Höhlenkomplex im Umfeld der Bocksteinhöhle war vorsorglich weiträumig abgesperrt worden, um weitere Gefahren auszuschließen. «Die Absperrung bleibt bis auf weiteres bestehen», hieß es von der Gemeinde.

© dpa-infocom, dpa:260414-930-941131/1