Stuttgart. Die Konjunkturflaute und der Iran-Konflikt erschweren weiter die Geschäfte der baden-württembergischen Maschinenbauer. Nach den deutlichen Rückgängen 2025 lagen die Exporte von Januar bis Juni aber nominal nur noch 1,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau, wie der Branchenverband VDMA in Stuttgart mitteilte. Insgesamt belaufe sich das Exportvolumen auf 22,8 Milliarden Euro.
«Während sich das Geschäft in den USA trotz erheblicher Unsicherheiten stabilisiert hat, zeigt die anhaltend schwache Nachfrage aus China, wie stark sich die Gewichte auf den Weltmärkten verschieben», hieß es vom VDMA.
Weniger Geschäft mit China
Nach Angaben des Verbandes entwickelte sich das Geschäft mit den USA, dem wichtigsten Auslandsmarkt der Maschinenbauer im Südwesten, positiv. Die Exporte stiegen im ersten Halbjahr zum Vorjahreszeitraum leicht um 0,6 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro - trotz der hohen US-Zölle. Damit lag der Anteil der USA an den gesamten Maschinenausfuhren aus Baden-Württemberg bei 15,6 Prozent.
Deutlich schwieriger war das China-Geschäft. Die Exporte in die Volksrepublik gingen im ersten Halbjahr um gut ein Viertel (26,5 Prozent) auf rund 1,5 Milliarden Euro zurück. Damit fiel China weiter hinter Frankreich zurück und belegte Rang drei der wichtigsten Absatzmärkte. Die Ausfuhren in das Nachbarland erreichten mit 1,7 Milliarden Euro nahezu das Vorjahresniveau.
Zufrieden zeigte sich der VDMA mit den Exporten innerhalb von Europa. Die Ausfuhren stiegen laut Mitteilung um 1,8 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro. Damit entfielen 46,4 Prozent der gesamten Exporte der Branche auf den gesamten EU-Binnenmarkt.
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