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Europa League
«Reset-Knopf drücken»: SC Freiburg vor historischer Chance

Julian Schuster
Julian Schuster peilt mit dem SC Freiburg das Weiterkommen an. (Archivbild) Foto: Torsten Silz
Johan Manzambi
War zuletzt angeschlagen: Johan Manzambi (Archivbild) Foto: Philipp von Ditfurth
Vor dem Viertelfinal-Rückspiel in Spanien setzt Freiburgs Trainer Schuster auf volle Konzentration. Warum der klare Hinspielsieg noch keine Garantie fürs Weiterkommen ist.

Vigo. Trotz der Gala des SC Freiburg im ersten Duell mit Celta Vigo ist nach Ansicht von Geburtstagskind Julian Schuster noch keine Entscheidung ums Weiterkommen in der Europa League gefallen. «Wir haben einen wichtigen ersten und großen Schritt gemacht - mehr aber auch nicht», sagte der Trainer vor dem Viertelfinal-Rückspiel am Donnerstag (18.45 Uhr/RTL) in Spanien. «Es darf kein bisschen weniger sein als im Hinspiel. Die Kunst ist es, nach solchen Siegen den Reset-Knopf zu drücken.»

Zumal der 41-Jährige nach der 0:3-Pleite des spanischen Tabellensechsten im Hinspiel und dem 0:3 in der Liga gegen Aufsteiger Real Oviedo mit einer Reaktion des Gegners rechnet. «Man kann sich ausmalen, mit welchem Fokus, mit welcher Energie und mit welchem Glauben uns elf Spieler auf dem Platz gegenüberstehen werden», sagte der Coach. Darauf sei sein Team vorbereitet.

In personeller Hinsicht gibt es im Vergleich zum knappen 1:0 in der Bundesliga gegen den FSV Mainz 05 keine Veränderungen im Freiburger Aufgebot. Auch Johan Manzambi, der in der Schlussphase behandelt werden musste, konnte mittrainieren und ist für das Spiel eine Option, wie Schuster bestätigte: «Wenn ich ihn einsetzen möchte, dann kann ich ihn einsetzen.»

© dpa-infocom, dpa:260415-930-950301/1