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Handball-Bundesliga
Rhein-Neckar Löwen bekommen Sieg aberkannt

David Späth
Ein Punktabzug würde die Löwen um Nationaltorhüter David Späth hart treffen. (Archivbild) Foto: Uwe Anspach
Rhein-Neckar Löwen
Die Rhein-Neckar Löwen wurden wegen eines formellen Verstoßes bestraft. (Archivbild) Foto: Uwe Anspach
Ein Formfehler kostet den Handball-Bundesligisten den Sieg gegen Lemgo. Geschäftsführer Bachert kündigt rechtliche Schritte gegen die Entscheidung der HBL an.

Mannheim. Den Rhein-Neckar Löwen ist ihr Heimsieg in der Handball-Bundesliga gegen den TBV Lemgo wegen eines formellen Verstoßes nachträglich aberkannt worden. Die Mannheimer setzten nach Angaben der HBL einen Spieler ein, von dem keine unterschriebene Anti-Doping-Schiedsvereinbarung vorlag. Diese ist seit dem Jahresstart eine zwingende Voraussetzung für die Teilnahmeberechtigung am Spielbetrieb, hieß es in einer Mitteilung.

Die Löwen hatten das Spiel ursprünglich mit 32:30 gewonnen und dadurch wichtige Punkte im Rennen um die Europapokal-Qualifikation gesammelt. Doch nun wird die Partie mit 2:0 Punkten und 0:0 Toren für den TBV gewertet. 

Rhein-Neckar Löwen leiten rechtliche Schritte ein

Die Löwen haben die Möglichkeit, Einspruch einzulegen und wollen dies auch tun. «Wir als Rhein-Neckar Löwen leiten innerhalb der von der HBL gesetzten Frist gegen diesen Bescheid rechtliche Schritte ein», erklärte Geschäftsführer Holger Bachert.

Zum weiteren Vorgehen sowie zum laufenden Verfahren wolle sich der Club vorerst nicht äußern. Die HBL teilte mit, dass der Punkteabzug sowie ein Übertrag an den TBV erst nach Abschluss des Verfahrens erfolgen würde.

© dpa-infocom, dpa:260302-930-757528/1