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Fußball-Bundesliga
Riera verzichtet weiter auf Uzun und Ebnoutalib

Albert Riera
Frankfurts Trainer Albert Riera verzichtet weiter auf Can Uzun und Younes Ebnoutalib. (Archivbild) Foto: Uwe Anspach
Eintracht Frankfurts Offensive blieb zuletzt beim 0:0 gegen St. Pauli harmlos. Die Hoffnungen ruhen künftig auf den zuletzt verletzten Uzun und Ebnoutalib. Doch gegen Heidenheim sind sie keine Option.

Frankfurt/Main. Eintracht Frankfurts Trainer Albert Riera verzichtet trotz ihrer Rückkehr ins Mannschaftstraining weiter auf die beiden Offensivspieler Can Uzun und Younes Ebnoutalib. «Wenn ich auf die Bank schaue, möchte ich Lösungen. Ich will Spieler, die bereit sind», sagte Riera vor dem Heimspiel in der Fußball-Bundesliga gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten 1. FC Heidenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Uzun und Ebnoutalib seien nach ihren Verletzungen körperlich noch nicht bereit für einen Einsatz. «Aber sie sind kurz davor», äußerte Riera und ergänzte: «Beide haben zwar wieder am Mannschaftstraining teilgenommen, benötigen aber noch etwas Zeit, um unsere Spielidee vollständig zu verinnerlichen und genau zu verstehen, welche Aufgaben sie auf dem Platz erfüllen müssen. Jeder muss den Plan verstehen, um Lösungen finden zu können.»

Ebnoutalib hatte im zweiten Spiel nach seinem Wechsel in der Winterpause von Zweitligist SV Elversberg an den Main einen Innenbandriss im rechten Knie erlitten. Uzun zog sich Ende Januar eine muskuläre Verletzung im Oberschenkel zu. Beide fehlten in der Frankfurter Offensive. Vor allem zuletzt beim 0:0 gegen den FC St. Pauli konnten die Hessen kaum Durchschlagskraft entwickeln.

Riera bei Heimspielen noch ohne Punktverlust

«Wenn man keine Tore schießt, kann man nicht gewinnen», sagte Riera. Man habe in den vergangenen «Tagen sehr viel geübt, wie man Chancen herausspielt», äußerte der spanische Coach und fügte hinzu: «Im letzten Viertel möchte ich niemanden, der Angst hat, den Ball zu verlieren.» Riera fordert am 26. Spieltag mehr Risikobereitschaft von seiner Mannschaft.

Im Duell mit Heidenheim geht es für die Frankfurter darum, den siebten Platz zu festigen. Womöglich reicht dieser zur Europapokal-Qualifikation aus. Mit einem Sieg wäre Riera der erste Frankfurter Coach seit Lothar Buchmann im Jahr 1980, der seine ersten drei Heimspiele in der Bundesliga gewinnt. Buchmann gewann damals sogar fünf Partien in Folge im Waldstadion.

© dpa-infocom, dpa:260313-930-813728/1