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Vorfall in Regionalbahn
Streit im Zug – Fahrgäste gehen Zugbegleiter an

Bahnreisen mit Gepäck
Der Vorfall ereignete sich in einer Regionalbahn zwischen Friedrichshafen und Stuttgart. (Symbolbild) Foto: Marijan Murat
Bei einem Streit um einen blockierten Fluchtweg sollen Fahrgäste einen Zugbegleiter rassistisch beleidigt haben und handgreiflich geworden sein. Doch die Polizei ermittelt auch gegen den Schaffner.

Meckenbeuren. Bei einer Auseinandersetzung in einer Regionalbahn zwischen Friedrichshafen und Stuttgart sollen zwei Fahrgäste einen Zugbegleiter und einen anderen Reisenden körperlich angegangen und rassistisch beleidigt haben. Der 34-jährige Zugbegleiter soll daraufhin einen der beiden Fahrgäste verbal bedroht haben, wie die Bundespolizei mitteilte.

Zuvor sollen die beiden Männer im Alter von 45 und 52 Jahren vom Zugpersonal darauf hingewiesen worden sein, in der ausgelasteten Bahn vor der Lokführerkabine einen Fluchtweg freizuhalten. Daraufhin sollen sich die beiden uneinsichtig und verbal aggressiv verhalten haben. Anschließend sei es zu dem körperlichen Übergriff und den Beleidigungen gekommen. Diesen soll auch ein dritter Fahrgast zum Opfer gefallen sein, der in der Situation einschreiten wollte.

Beide Männer wurden am Samstag am Bahnhof Meckenbeuren (Bodenseekreis) von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Gegen sie läuft nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung und Beleidigung. Aufgrund des Verdachts der Bedrohung wird zudem auch gegen den Zugbegleiter ermittelt.

© dpa-infocom, dpa:260629-930-302457/1