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Mit Daimler Truck und Volvo
Toyota plant Einstieg bei Brennstoffzellen-Firma Cellcentric

Cellcentric
Toyota will bei Cellcentric einsteigen. (Archivbild) Foto: Bernd Weißbrod
Die Lkw-Branche arbeitet an Alternativen zum Verbrenner. Neben batterieelektrischen Lkw könnte auch die Brennstoffzelle eine Lösung sein. Hierfür will nun Toyota bei Cellcentric einsteigen.

Kirchheim/Teck. Toyota will bei dem Brennstoffzellen-Hersteller Cellcentric einsteigen. Cellcentric ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck und Volvo mit Sitz im schwäbischen Kirchheim unter Teck bei Stuttgart. Die Unternehmen hätten eine unverbindliche Vereinbarung zur Zusammenarbeit unterzeichnet und beabsichtigten, künftig als gleichberechtigte Anteilseigner zusammenzuarbeiten, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung. 

Gemeinsam wolle man das Ziel vorantreiben, Brennstoffzellensysteme für schwere Nutzfahrzeuge zu entwickeln, zu produzieren und zu vermarkten. Daimler Trucks und Volvos Kompetenz bei Nutzfahrzeugen und Toyotas Expertise rund um Brennstoffzellen soll die Wettbewerbsfähigkeit von Cellcentric weiter stärken, hieß es laut Mitteilung. Toyota plane, sich durch eine Kapitalerhöhung an Cellcentric zu beteiligen und in das Unternehmen zu investieren.

Verbrenner-Alternativen bislang kaum im Einsatz

Cellcentric wurde 2021 gegründet. Wie auch in der Autoindustrie sind bei Nutzfahrzeugherstellern umweltfreundliche Alternativen zum Verbrenner gefragt. Allerdings sind die Alternativen in der Lkw-Branche bislang kaum verbreitet. Batterieelektrische Lkw hat Daimler Truck bereits im Angebot, wenngleich der Anteil am Gesamtabsatz noch verschwindend gering ist. Parallel dazu arbeitet Daimler Truck an wasserstoffbasierten Antrieben für Brennstoffzellen-Lkw. Nach Tests mit Prototypen will Daimler Truck Ende dieses Jahres mit einer Kleinserie von 100 Fahrzeugen in den Kundeneinsatz gehen.

© dpa-infocom, dpa:260331-930-889283/1