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Auch Polizeihunde im Einsatz
Tumulte und verletzte Polizisten bei WM-Public-Viewing

Polizei mit Blaulicht
Mehrere Polizisten sind bei dem Einsatz verletzt worden. (Symbolbild) Foto: Marcus Brandt
Beim Public Viewing in Heilbronn eskaliert ein Streit: Mehrere Polizisten werden verletzt, als sie einen 28-Jährigen festnehmen wollen. Die Polizei setzt Pfefferspray ein.

Heilbronn. Bei einem Public Viewing zum WM-Halbfinale Argentinien gegen England ist es in Heilbronn zu Streit, Tumulten und einem Schlag ins Gesicht eines Polizisten gekommen. Zunächst gerieten zwei Menschen in einen Streit, woraufhin die Polizei gerufen wurde, wie eine Polizeisprecherin sagte. 

Bis zu 50 Menschen hätten sich daraufhin am Einsatzort versammelt und den Einsatz der Polizei gestört. Daraufhin erteilte die Polizei mehrere Platzverweise. Ein 28-Jähriger, der nicht zu den beiden ursprünglichen Streithähnen gehört habe, sei dem wiederholt nicht nachgekommen und sollte daraufhin festgenommen werden. Der Mann leistete nach Angaben der Polizei Widerstand und schlug einem Beamten ins Gesicht. Daraufhin sei er zu Boden gebracht und ihm Handschellen angelegt worden.

Anschließend hätten sich mehrere Menschen mit dem Festgenommenen solidarisiert und die Beamten bedroht und beleidigt. Schließlich trafen weitere Polizeistreifen inklusive Hundeführer ein. Es kam zum Einsatz von Pfefferspray gegen die Gruppe. Insgesamt seien vier Polizisten sowie der 28-Jährige leicht verletzt worden. Der 28-Jährige kam aufs Revier und wurde nach dem Einsatz am Mittwoch wieder auf freien Fuß gesetzt.

© dpa-infocom, dpa:260716-930-395149/1