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Verkehr
Über 33 Stunden lang am Steuer – Polizei stoppt Lkw-Fahrer

Polizei
Der Fahrer sowie die Spedition mussten jeweils eine Sicherheitsleistung hinterlegen. (Symbolbild) Foto: Sven Hoppe
Ohne ausreichende Pause und mit falscher Fahrerkarte: Warum ein Lkw-Fahrer nicht nur seine Gesundheit, sondern auch seinen Job riskierte – und wie teuer das für ihn und die Spedition wurde.

Leipheim. Rund 33 Stunden lang soll ein 44-Jähriger ohne ausreichende Pausen am Stück gefahren sein. Bei der Kontrolle seines Sattelzugs mit rumänischem Kennzeichen bei Leipheim (Landkreis Günzburg) konnte der Mann keine Fahrerbescheinigung vorweisen. Somit fehlte der Nachweis einer erlaubten Arbeitsaufnahme innerhalb der EU, wie die Polizei mitteilte. Zudem hatte der Fahrer ersten Ermittlungen zufolge die Fahrerkarte einer anderen Person genutzt hatte, um die tatsächlichen Lenk- und Ruhezeiten zu verschleiern.

Bei der Auswertung der betreffenden Karte habe man dann unter anderem Lenkzeiten von mehr als 33, 29 und 25 Stunden am Stück ohne ausreichende Ruhezeiten festgestellt. Vom Fahrer habe die Polizei eine Sicherheitsleistung im unteren vierstelligen Bereich, von der Spedition eine im mittleren vierstelligen Bereich erhoben. Nach Abschluss der Maßnahmen habe der Fahrer das Land umgehend verlassen müssen.

© dpa-infocom, dpa:260409-930-923557/1