Ludwigsburg. Vorstandschef Alexander Wehrle sieht in der Krise der Automobilindustrie keine finanzielle Gefahr für das sogenannte «Weltmarken-Bündnis» des VfB Stuttgart mit den Herstellern Mercedes-Benz und Porsche. «Wenn man so ein Investment macht, ist das ein langfristiges Investment. Das wissen auch die Firmen und die Entscheidungsträger», sagte Wehrle der «Ludwigsburger Kreiszeitung». Es gebe keine Anzeichen dafür, dass die Unternehmen beim Fußball-Bundesligisten «in eine andere Richtung» denken würden.
Mercedes-Benz und Porsche halten als Investoren jeweils 10,4 Prozent an der VfB Stuttgart 1893 AG und trugen mit ihrem finanziellen Engagement zur positiven Entwicklung des Champions-League-Teilnehmers in den vergangenen Jahren bei. Beide Konzerne stehen aber in der aktuellen Wirtschaftskrise, die auch die deutsche Automobilindustrie trifft, unter Druck.
Wehrle «dankbar», dass Unternehmen dabei bleiben
«Ich war schon sehr dankbar, dass beide beim Sponsoring-Engagement dabeigeblieben sind. Da hätte man ja sagen können, man reduziert», sagte Wehrle. «Aber auch da ist die Bedeutung des VfB für die Region und damit auch für die Arbeitnehmenden bei Porsche und Mercedes viel wert.»
Nach finanziell schwierigen Jahren legte die VfB Stuttgart 1893 AG bei der Hauptversammlung Ende Juli einmal mehr gute Zahlen vor. Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete sie einen Gesamtumsatz von 383,6 Millionen Euro und einen Gewinn nach Steuern von 22,5 Millionen Euro. Das Eigenkapital stieg bis zum 31. Dezember 2025 auf 83,4 Millionen Euro,
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